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Davon kann man nie genug haben! Hier findest du weitere Informationen dazu: [[Mirroring_Sabayon]]
 
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=== Sollte ich lieber die 32Bit- oder die 64Bit-Version nehmen? ===
 
=== Sollte ich lieber die 32Bit- oder die 64Bit-Version nehmen? ===

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FAQs - Häufig gestellte Fragen

Allgemeine Fragen bezüglich Sabayon Linux

Was ist Sabayon Linux?

Sabayon Linux ist eine vorkonfigurierte Distribution mit den Grundsätzen Leistung, Vielseitigkeit und Stabilität, basiert auf der quellcode-basierten Distribution namens Gentoo Linux, einer teilweise benutzerkonfigurierbaren Distribution. Bei weiteren Fragen zu Gentoo und seiner Philosophie, besuche bitte deren Internetauftritt: http://gentoo.org.

Genau genommen setzt Sabayon auf Gentoos Testing-Zweig auf, der in etwa vergleichbar mit Debian's unstable Zweig ("Sid") ist. Auch wenn es bleeding edge ist, wird dir Sabayon ziemlich stabil erscheinen und vielleicht eher als cutting edge eingestuft werden. Auch wenn Sabayon und Gentoo beides rollierende Distributionen sind, gibt es bei ersterem Snapshots.

Woher bezieht Sabayon seine Programme?

Genauso wie Ubuntu einige Pakete von Debian nutzt, bedient sich Sabayon bei Gentoo. Sabayon ist binär, wenn die Paketverwaltung "Entropy" verwendet wird. Momentan gibt es über 10.000 Pakete in Entropy. Wenn Sabayon aber auf die Paketverwaltung "Portage" zurückgreift, ist es quellcodebasiert. Und die Gentoo-Paketquellen sind ziemlich riesig.

Worin besteht der Unterschied zwischen quellcodebasierenden und binären Distributionen?

Die meisten Distributionen wie Ubuntu, Debian, Red Hat, Fedora und SuSE installieren Binärpakete. Einfach ausgedrückt ist ein Binärpaket ein vorkompiliertes Program, welches auf einem anderen Rechner kompiliert und für das Herunterladen und Installieren bereitgestellt wurde.

Dahingegend ist eine quellcodebasierende Distribution so ausgelegt, dass die Programme auf dem Zielrechner zum Zeitpunkt der Installation kompiliert werden, statt dies von anderen erledigen und dann packen zu lassen. Daneben haben quellcodebasierende Distributionen auch einige binäre (vorkompilierte) Programme; das sind beispielsweise große Programme wie LibreOffice, weil deren Kompilierung Stunden dauern kann.

Overlays

  • Overlay: Wir haben unser eigenes Portage-Overlay für Ebuilds. Ebuilds sind Skriptdateien, die Anleitungen für die Portage-Paketverwaltung beinhalten, wie ein Programm aus Quellcode installiert wird.
  • Leistung: Wir haben die make.conf-Datei von Portage verändert, um unsere Distribution auf neueren Computern schneller laufen zu lassen und so schnell wie möglich auf älteren Geräten.
  • Vielfalt: Auch dafür haben wir die make.conf geändert, um ein größeres Spektrum an Hardware zu unterstützen, die die x86- und amd64-(x86_64)-Prozessorarchitektur verwenden.
  • Entropy: Wir haben einen binären Verwalter, der auch als alleinige Paketverwaltung verwendet werden kann. Er arbeitet auch mit Portage zusammen, so dass du mit entsprechender Erfahrung auch beide verwenden kannst. Die binären Pakete von Entropy sind bereits fertig gebaut und können sofort installiert werden, ohne irgendetwas aus dem Quellcode bauen zu müssen.
  • Der Hauptzweig von Gentoo wird als Gentoo stable betrachtet. Sabayon basiert hingegen auf Gentoos Testing-Zweig.
  • Sabayon hält verschiedene Versionen für eine schnelle und schmerzfreie Installation vor. Die Gentoo-Installation wird von Grund auf erledigt und überlässt es dir, all die Konfigurationsentscheidungen zu treffen.
  • Gentoo hat USE-Flags. Sabayon wird diese ignorieren, wenn du Entropy verwendest, sie aber mit Portage berücksichtigen.

Warum gerade Sabayon Linux?

1. Vielfalt.

Sabayon kommt mit verschiedenen Ausgaben, aus denen gewählt werden kann. Von einer Vielzahl von Desktops bis hin zu einer Vielfalt an Paketen und Installationen, die für neue Linux-Nutzer angenehm sein können, während sie für Power-User ein hohes Maß an Konfigurierbarkeit bieten.

2. Sabayon ist eine rollierende Distribution.

Nach dem es einmal installiert wurde, sollte eine Neuinstallation von einer neueren Version nicht nötig werden, denn dafür stehen Update-Werkzeuge bereit. Diese ermöglichen es Dir, jederzeit die neuesten und tollsten Pakete zu benutzen.

3. Der Anaconda-Installationsassistent.

Sabayons Anaconda-Installationsassistent vereinfacht sehr den Installationsablauf einschließlich der Partitionierung und wahlweise der Festplattenverschlüsselung.

4. Wahlmöglichkeiten der Paketverwaltung und -quellen

Sabayons Paketverwalter Entropy ist binär und enthält momentan über 10.000 Pakete. Gentoos Paketmanager Portage hingegen liegt im Quellcode-Format vor und ist geradezu rießig.

5. Support.

Sabayon wird fleißig weiterentwickelt. Du findest Hilfe in unserem Forum, live im IRC und im beständig wachsenden Wiki.

6. Aussehen und Bedienbarkeit.

Sabayon wird eher als eine Linux-Distribution fürs Auge eingeschätzt. Vom Installationsassistenten über den Desktop bis hin zum mit einem Farbschema versehenen Terminal schmeichelt alles dem Auge und fördert so das Verstehen.

7. Sabayon nutzen hilft, die Welt zu retten.

Untersuchungen haben gezeigt, dass das Verwenden von Sabayon Linux die Wirtschaft unterstützt, der globalen Erwärmung entgegenwirken hilft, ganz allgemein gut für die Umwelt ist, den Weltfrieden vorantreibt und dabei hilft, Alieninvasionen von unserer Galaxie abzuwenden. Daneben ist es ebenfalls erwiesen, dass es dem Sinn für Humor zuträglich ist, was dich davor bewahrt, in schwierigen Augenblicken ständig mit dem Kopf auf die Tischplatte zu knallen. (Die Testergebnisse können anders ausfallen, wenn Nummer 7 als ein Versuch von Humor verstanden wird)

Sollte Ich Sabayon eher binär oder quellcodebasierend verwenden?

Sabayon Linux kommt mit zwei Paketverwaltern daher: Entropy (für binäre Pakete) und Portage (für Quellcodes). Da statt quellcodebasierender Pakete auch einfach die binären Pendants installiert werden können, bietet Sabayon Linux den Benutzer die Möglichkeit, das beste aus beiden Welten zu verwenden. Die binären Pakete in den Entropy-Paketquellen wurden unter Verwendung des Portage-Paketverwalters gebaut und dann mittels Entropys Paketwerkzeugen auf jenem Computer paketiert. Du kannst sie auf deinen Computer installieren, indem du entweder den Kommandozeilenclient Equo verwendest oder die GUI Rigo. Da der Veröffentlichungszeitraum der Pakete zwischen den beiden Paketverwaltern ein wenig abweicht, wird empfohlen, sich auf einen zu beschränken, um Konflikte zu vermeiden.

Allgemein kann man sagen, dass Entropy mit seinen Binärpaketen eher etwas für Neulinge und solche ist, die alles "einfach so" haben wollen.

Portage wird hingegen für die fortgeschritteneren Benutzer empfohlen, die ihre Installationen mehr anpassen wollen.

Es gibt zwei Hauptargumente für eine quellcodebasierende Distribution:

  1. Zum einen haben sie die neueste Software oftmals vor den binären Distributionen. Das liegt daran, dass es einfacher ist, einer Distribution wie Sabayon Linux mitzuteilen, wo sich ein bestimmter Quellcode befindet und wie er zu kompilieren ist, als diesen zu kompilieren und auf verschiedenen Maschinen zu testen.
  2. Zum anderen wird es sicherlich den Fall geben, dass ein Programm Funktionen mitbringt, die du nicht gebrauchen kannst und die nur unnötig Platz wegnehmen oder das Programm sogar verlangsamen. In einer binären Distribution wirst du damit Leben müssen. In einer quellcodebasierenden hingegen hast du die Möglichkeit, die unerwünschten Funktionen zur Kompilierzeit zu entfernen (vorausgesetzt, du verwendest Portage eher als Entropy).

Systemanforderungen

  • Live-Umgebung - ohne 3D Desktop:
    • i686-Prozessor
    • mindestens 512 MiB RAM (1 GiB empfohlen)
    • eine 2D-Grafikkarte
    • ein DDC-fähiger Monitor
    • Maus und Tastatur
  • Live-Umgebung - mit 3D Desktop:
    • i686-Prozessor (beginnend mit AMD K6 und Intel Pentium II)
    • mindestens 512 MiB RAM (1 GiB empfohlen)
    • eine OpenGL-fähige 3D-Grafikkarte (die meisten NVIDIA, ATI, Intel und VIA)
    • ein DDC-fähiger Monitor
    • Maus und Tastatur
  • Installation
Question.png
Beachte bitte, dass die Anforderungen für die Installation bestimmter Desktopumgebungen mitunter zu niedrig sind. Eine volle KDE Desktopumgebung KANN mit nur einem GiB Arbeitsspeicher auskommen, aber du wirst sehr oft während einer Sitzung keinen zur Verfügung haben, insbesondere, wenn du große Programme wie Firefox, Thunderbird und/oder LibreOffice verwendest. Behalte das bitte im Hinterkopf.
    • i686-Prozessor
    • mindestens 512 MiB RAM (1 GiB empfohlen für dezente Augenschmeichlereffekte)
    • eine OpenGL-fähige 3D-Grafikkarte (die meisten NVIDIA, ATI, Intel und VIA)
    • 20 GiB freien Festplattenspeicher ist das absolute Minimum für eine DVD-Installation. Mehr als 30 GiB werden dringend empfohlen.
    • 8 GiB freien Festplattenspeicher für eine miniCD-Installation, 10 GiB und mehr empfohlen
    • Internetverbindung (nicht zwingend, aber stark empfohlen)
    • ein DDC-fähiger Monitor
    • Maus und Tastatur

Welche Ausgaben gibt es in Sabayon Linux?

Sabayon lässt dir in allem die Wahl. Es gibt verschiedene Vorzüge, aus denen du wählen kannst.

Die nachfolgenden Möglichkeiten geben die Hauptversionen für 32Bit (x86) oder 64Bit (amd64) wider:

Question.png
"amd64" kann auch mit Intel-basierten 64Bit-Prozessoren verwendet werden.
1. KDE
2. GNOME
3. LXDE
4. Mate
5. XFCE
6. Enlightenment

All diese Desktopumgebungen werden voll unterstützt.

7. CoreCDX

CoreCDX ist eine Minimalinstallation für diejenigen fortgeschritteneren Benutzer, die ihr System mehr nach ihren Vorstellungen konfigurieren wollen (32Bit oder 64Bit) und dabei den Fluxbox Fensterverwalter verwenden.

Wie kann ich Sabayon Linux unterstützen?

Es gibt mehrere Möglichkeiten, wie du unterstützen kannst:

  • Die Sabayon-Stiftung sucht immer noch Spendern.

Für weitere Informationen siehe http://www.sabayon.org/donate

  • Übersetzungen.

Wir suchen immer nach Übersetzern. Um das Wiki genauso wie für das Betriebssystem an sich in deiner Muttersprache anzubieten. Du magst deswegen dich vielleicht in unserem wundervollen Wiki registrieren und Artikel in deine eigene Sprache übersetzen oder einige Artikel über bestimmte Bereiche von GNU/Linux verfassen. Falls es um das Betriebssystem geht, sieh dir bitte vorher En:HOWTO: Translate Sabayon an. Für das Wiki beachte bitte De:Translations und die De:Richtlinien_für_Editoren.

  • Registriere dich im Forum

Hilf anderen bei ihren Problemen. Vielleicht hast du selbst einmal vor einem gestanden und eine Lösung oder eine Antwort gefunden: http://forum.sabayon.org

  • Treff uns auf Facebook oder Google+

Es gibt einige Diskussionen auf Facebook und Google+. Willst du aushelfen oder teilnehmen? Facebook Google+ Community

  • Stelle einen Mirrorserver bereit

Davon kann man nie genug haben! Hier findest du weitere Informationen dazu: Mirroring_Sabayon

Die LiveCD/DVD

Sollte ich lieber die 32Bit- oder die 64Bit-Version nehmen?

Diese Frage ist eine nie enden wollende und diskutable Frage. Neuen Nutzern wird zu 32Bit geraten, da es weniger Frickelarbeit als 64Bit erwarten lässt. Alles sollte unter 64Bit jedoch genauso laufen wie unter 32Bit. Behalte aber im Hinterkopf, dass du überwiegend 32Bit-Anwendungen verwendest. Der Durchschnittsnutzer wird auch keine Vorteile von 64Bit bemerken. Probier einfach beides aus und überzeug dich selbst. Der Erfahrung nach schnappen sich neue Leute die 32Bit-Version. Du kannst im Internet nach weiteren Informationen zu dieser Streitfrage suchen. 64Bit ist in letzter Zeit gebräuchlicher geworden und wird zunehmend unterstützt. 64Bit ist auch sicherere, aber die meisten Systeme nutzen Mehrfachbibliotheken, die beide Architekturen nebeneinander benutzen erlauben. Dadurch erhält das 64Bit-System aber eine gewisse Menge an Schwachstellen, die so nicht in einem 32Bit-System auftreten.

Kann ich auch ohne eine ISO auf CD/DVD zu brennen eine Installation durchführen?

Ja, das geht, wie hier beschrieben ist. Eine andere Möglichkeit besteht darin, UNetbootin zu benutzen, um eine Sabayon Linux-ISO-Datei auf einem bootfähigen USB-Stick zu installieren, sofern dein Computer das Booten von USB-Sticks unterstützt. Du kannst es dir dann als eine schnelle LiveCD/DVD vorstellen. Die Installation läuft dann genauso ab: USB-Stick booten und von dort aus anstoßen.

Das ISO-Abbild brennen und überprüfen

Eine der beliebtesten Probleme beim Brennen von Linux auf CDs/DVDs besteht darin, dass die Leute einfach nicht verstehen, dass eine ISO-Datei einfach keine gewöhnliche Datei ist. Du kannst das Abbild nicht einfach so brennen und dann erwarten, dass es tut. Ich wiederhol es noch einmal: Du kannst ein ISO-Abbild nicht einfach auf einen Rohling packen und erwarten, dass es funktioniert. Dafür brauchst du spezielle Software. Anleitungen für Nero und ISORecorder findest du hier; bei anderen Programmen konsultiere das Handbuch oder probier eines der hier erwähnten aus.

Bei Nero wählst du einfach die "Datei" und dann "Abbild brennen" aus. Anschließend gibst du den Pfad zur .iso-Datei an, die du brennen willst. Die Software erledigt den Rest.

Wenn du auf der Suche nach einer guten, freien Alternative bist, kannst du den freien Abbildbrenner ISORecorder [1] herunterladen. Danach dann die korrekte Version für dein Windows installieren und auf die .iso-Datei rechtsklicken und das Brennen starten.

Die Integrität der gebrannten CD/DVD überprüfen

Viele Leute wissen bereits, dass man eine heruntergeladene ISO-Datei mit der MD5-Prüfsumme auf Korrektheit überprüfen kann. Dabei wird die auf dem Spiegelserver veröffentlichte Summe mit der eigenen vergleichen. Zum Beispiel so:

# md5sum -c Sabayon_Linux_11_x86_MATE.iso.md5
Sabayon_Linux_11_x86_MATE.iso: OK

Siehe auch den Inhalt von http://mirror.de.sabayon.org/iso/Sabayon_Linux_11_x86_MATE.iso.md5 nämlich:

6ce8fb1de25965b41fb391e8fd2994e4  Sabayon_Linux_11_x86_MATE.iso

Also wurde die ISO-Datei sauber heruntergeladen.

Noch einmal - verifiziere die MD5-Prüfsumme jeder heruntergeladenen Sabayon-Version, denn sie sind alle verschieden. Die MD5-Prüfsummen können auf den Spiegelservern gefunden werden.

Eine andere Methode besteht darin, die Integrität der LiveCD/DVD selbst zu verifizieren. Du solltest in K3b einen Haken in das "Überprüfe gebrannte Daten"-Kästchen setzen, bevor du die CD/DVD brennst. Solltest du es vergessen haben oder immer noch Zweifel hegen, kann eine der nachfolgenden Methoden verwendet werden, um die Integrität zu überprüfen.

Wenn du nur Windows auf deiner Festplatte installiert hast, kannst du offenbar nur Windows Shareware benutzen. Hier findest du Details: http://www.mepis.org/docs/en/index.php?title=Checking_the_integrity_of_a_Live_CD

Stop.png
Die auf der Seite verlinkte Methode wurde nicht geprüft, also verwende sie auf eigene Gefahr.

Unter Linux legst du die LiveCD/DVD in dein optisches Laufwerk und wartest, bis die CD/DVD anfängt sich zu drehen. Dann gibst du die folgenden drei Kommandos ein:

# md5sum /dev/cdrom | awk '{print $1}' > md5cd.txt
# md5sum ~/Sabayon_Linux_11_x86_MATE.iso | awk '{print $1}' > md5iso.txt
# diff -qs md5cd.txt md5iso.txt

(Die Pfade und den ISO-Dateinamen musst du offensichtlich anpassen.)

Wenn du eine Fehlermeldung erhälst, während md5sum die CD/DVD liest, muss ein Problem vorliegen. Entweder mit dem Brennvorgang oder mit dem Laufwerk an sich.

  • Wenn du die Meldung "Datei md5cd.txt und md5iso.txt unterscheiden sich" erhälst, war der Brennvorgang fehlerhaft.
  • Wenn du die Meldung "Datei md5cd.txt und md5iso.txt sind identisch" erhälst, war der Brennvorgang erfolgreich.

=== Passwörter für die LiveCD/DVD

  • Das root-Passwort: Es wird keines benötigt. Einfach Enter drücken.
  • Das sabayonuser-Passwort: Es wird keines benötigt. Einfach Enter drücken.
  • Für ältere Version (Sabayon Linux 6 und davor) ist das root-Passwort "root" (ohne Anführungszeichen) und das sabayonuser-Passwort "sabayonuser" (ohne Anführungszeichen).

Der Bootvorgang

Der Bootvorgang auf der LiveCD/DVD sollte ziemlich selbsterklärend sein, wie bei den meisten anderen Linux-Distributionen auch.

Du könntest dennoch ein paar Probleme bekommen, wenn deine Hardware beispielsweise nicht standardmäßig unterstützt wird.

Oder sie zu alt für die aktuellen Treiber ist.

Wenn du eine alte NVIDIA Grafikkarte verwendest und die neueste ISO-Datei herunterlädst, stehen die Chancen nicht schlecht, dass die Fensterverwaltung bzw. die Desktopumgebung nicht geladen wird, sondern du einen schwarzen Bildschirm präsentiert bekommst.

Das liegt aber nicht am ISO-Abbild, sondern weil "nvidia-drivers-304.64" oder höher standardmäßig installiert werden.

Die neuesten nvidia-drivers entfernen:

# Drücke "Strg-Alt-F1".
Question.png
"#" zeigt lediglich an, dass du die folgenden Befehle als root-Benutzer eingeben sollst. Sie sind nicht Bestandteil des Befehels an sich
# su
# equo remove nvidia-drivers --ask

Vergewissere dich, dass nur "x11-drivers/nvidia-drivers" entfernt wird und nichts anderes. Dann bestätige mit "Ja" und starte XDM neu:

# /etc/init.d/xdm restart

Für eine komplette Übersicht darüber, welche Karte von welchem Treiber unterstützt wird, schau hier nach: http://www.nvidia.com/object/IO_32667.html

Wenn du eine Führung durch den Bootprozess mitsamt der möglichen Optionen haben möchtest, haben wir auch eine visuelle Tour: Visuelle_Tour:_Booten_von_Sabayon_Linux_Gnome.

Workarounds für schwierige Hardware während des Bootprozesses werden hier besprochen: De:Sabayon_Linux#Boot_Parameter_und_.22workarounds.22_f.C3.BCr_problematische_Hardware

Bootparameter für ATI und NVIDIA

ATI

noddc res=1024x768 refresh=60 opengl=ati

NVIDIA

noddc res=1024x768 refresh=60 opengl=nvidia

Diese Parameter werden benutzt, indem du während des Bootvorgangs F5 drückst und die für deine Hardware entsprechende der Zeilen hinzufügst. Siehe auch Visuelle_Tour:_Booten_von_Sabayon_Linux_Gnome.

Sofern du deine xorg.conf bearbeiten musst (oder andere besondere Gründe hast), zeigt dir die folgende Visuelle Tour, wie die Konfigurationsdabei bearbeitet wird: Visual_Tour:_Part_2_Editing_the_xorg.conf

Installation

F: Was sind die minimalen Systemanforderungen (CPU, Arbeitsspeicher, Festplattenspeicher, Grafikkarte), um Sabayon auf meinem Tower- oder Laptop-PC installieren und betreiben zu können?

A: Alle Systemanforderungen - sowohl für beschleunigte wie auch für nichtbeschleunigte Video-Abspielfunktion, sind hier aufgelistet. Ein Paketauswahl-Werkzeug ist ebenfalls vorhanden.

F: Wenn ich X starte, sehe ich gar nichts; es scheint fast so, als wäre die Auflösung zu hoch eingestellt.

A: Drücke Strg+Alt++ oder Strg+Alt+-, um durch die verschiedenen Auflösung zu wechseln, bis Du den Bildschirm erkennen kannst. Danach kannst du beispielsweise in KDE über Systemeinstellungen > Darstellung und Monitor die Auflösung einstellen. Daneben kannst Du auch direkt deine /etc/X11/xorg.conf Datei bearbeiten. Dafür kannst du über Strg+Alt+F1 in die Konsole wechseln.

    1. Check naming of KDE's system settings

F: Gibt es eine aktualisierte Paketquelle der Binärpakete, welche ich eher verwenden kann, statt alles aus dem Quellcode zu bauen, um Updates nutzen zu können?

A: Ja, verwende einfach die Entropy Paketverwaltung anstelle von Portage

    1. Check Title of Sabayon Installation Guide

Multimedia

F: Schließt das Unterstützung für einige privat genutzte Plattform mit ein?

A: Ja, Sabayon Linux unterstützt DVDs, MP3, WMA, AAC und DivX. Darüberhinaus werden eine Menge offener Plattformen wie Ogg Vorbis, Matroska, Ogg Theora, FLAC und den En-/Decoder Xvid unterstützt.

Games

Besuche bitte unsere Spiele-Abteilung

    1. error 404

AIGLX

F: Ist AIGLX verfügbar?

A: Falls Deine Grafikkarte dafür geeignet ist, sollte es out-of-the-box laufen. Bei Problemen wende Dich zuerst an den Wiki-Artikel http://en.gentoo-wiki.com/wiki/AIGLX/Troubleshooting.

F: In HOWTO: Get Ati or Nvidia Video Cards working in Sabayon heißt es, dass ATI GPUs AIGLX mit dem proprietären FGLRX-Treiber verwenden können. Ist das praktikabel? Früher ging es nur mit XGL und dem quelloffenen DRI (direct rendering infrastructure) Treiber von Radeon.

A: AIGLX wird sowohl vom quelloffenen Radeon-Treiber als auch vom proprietären FGLRX-Treiber unterstützt. Wohlgemerkt werden nicht alle ATI-Karten von FGLRX unterstützt und müssen daher auf den Radeon-Treiber zurückgreifen. Um herauszufinden, ob Deine ATI-Karte den proprietären Treiber unterstützt, werfe einen Blick in die Veröffentlichungshinweise der entsprechenden FGLRX-Version (auch bekannt als AMD Catalyst Treiber für Linux).

Wolfdens meist beobachtete gestellte Fragen

Was ist Sabayon Linux?

Sabayon Linux basiert auf der quellcodebasierenden Distribution namens Gentoo Linux http://gentoo.org. Gentoo ist eine teilweise anpassbare Distribution, die wir als unsere Basis erkoren haben, um eine vorkonfigurierte Distribution zu erstellen. Falls Du irgendwelche anderen Fragen zu Gentoo und seiner Philosophie hast, empfehle ich Dir, deren Website aufzusuchen. Genauer gesagt, basiert Sabayon auf Gentoos testing Zweig. Dieser ist vergleichbar mit Debians Sid (unstable Zweig). Obwohl es auf bleeding edge basiert, wirst du Sabayon ziemlich stabil und manchmal mehr cutting edge finden. Sowohl Sabayon als auch Gentoo sind rollierende Distributionen, aber Sabayon erstellt Veröffentlichungsschnappschüsse.

Unterschiede zu Gentoo?

  • Overlay: Wir haben unser eigenes Portage overlay für ebuilds. Ebuilds sind Skriptdateien, die Anweisungen an den Portage Paketverwalter enthalten, wie er ein Paket aus den Quellcodes zu installieren hat.
  • Performance: Wir haben Portages make.conf Datei verändert, um sicher zu stellen, dass unsere Distribution schneller auf neueren PCs laufen wird und immerhin so schnell wie möglich auf älteren Systemen.
  • Vielfalt: Wie bereits erwähnt, haben wir make.conf verändert, um uns auf ein größeres Spektrum von Hardware einzustellen, die die Prozessorarchitekturen x86 und amd64 (x86_64) verwenden.
  • Entropy: Wir haben einen binären Paketverwalter, der auch als der einzige verwendet werden kann. Sofern Du Erfahrungen genug hast, kannst Du ihn auch zusammen mit Portage verwenden. Die Entropy Binärpakete sind bereits gebaut, so dass sie sofort installiert werden können, ohne irgendetwas aus seinen Quellcode kompilieren zu müssen.
  • Der Hauptzweig von Gentoo ist Gentoo stable. Sabayon basiert auf Gentoos testing Zweig.
  • Sabayon hat unterschiedliche Versionen bereit für eine schnelle und schmerzfreie Installation. Die Gentoo Installation wird von Grund auf vorgenommen und überlässt es Dir, alle Konfigurationsentscheidungen zu treffen.
  • Gentoo hat use flags. Sofern Entropy verwendet wird, ignoriert Sabayon diese. Andererseits werden sie bei Verwendung von Portage berücksichtigt,

Minimale Anforderungen für Sabayon Linux?

  • i686 Processor (AMD K6 bzw. Intel Pentium II und besser)
  • 512 MB RAM (1 GB empfohlen)
  • eine OpenGL-fähige 3D Grafikkarte (die meisten NVIDIA, ATI, Intel, VIA)
  • ein DDC-fähiger Monitor
  • Maus und Tastatur
  • Internetverbindung (nicht zwingend, aber empfohlen)
  • Mindestens 12 GB freien Festplattenspeicher für KDE und GNOME. Mindestens 5 GB für die anderen, aber damit wird nicht viel machbar sein. Empfehlenswert sind mindestens 40 GB für KDE- und GNOME-Installationen, sowie 15 GB für die anderen.

Über den Paketverwalter

Ich habe frisch installiert. Was mache ich jetzt als nächstes?

Diese Frage hat mich immer fasziniert. Wer sagt, dasses etwas zu tun gibt? Wie wäre es mit mit: Einfach das Betriebssystem benutzen und sich mit ihm vertraut machen? Nimm Dir etwas Zeit und lies die Dokumentation. Falls Du das Gefühl hast, etwas tun zu müssen, dann gib "emerge --sync && layman -S" in der Kommandozeile ein, um Portages Paketlisten zu aktualisieren, oder lies dir Frische Installation durch, falls du Entropy verwendest.

Wie aktualisiere/installiere ich Pakete?

Es gibt zwei Paketmanager, Entropy und Portage. Es wird sehr empfohlen, dass du nur einen der beiden verwendest. Ansonsten können Konflikte durch das Mischen entstehen. Bitte lies dir die Entropy Seite durch. Entropy ist ein extra für Sabayon Linux entwickelter Paketverwalter.

Stop.png
Sulfur ist veraltet. Bitte benutzt stattdessen Rigo

Es verfügt über eine Kommandozeilenschnittstelle (Equo) und eine grafische (Rigo). Beide greifen auf Entropy zurück und sind für neue Nutzer zu empfehlen. Fortgeschrittenere wollen sich vielleicht Portage anschauen, den Paketverwalter von Gentoo Linux, auf das Sabayon Linux aufbaut. Für weitere Informationen lies bitte HOWTO: The Complete Portage Guide.

Warum keine GUI, um Pakete zu verwalten?

Rigo ist die Grafische Benutzeroberfläche (Graphical User Interface, GUI) für den Entropy Paketverwalter.

Stop.png
emerge und layman sind Portage-Befehle, Portage ist nicht unser

eigener Paketverwalter, aber er ist für fortgeschrittenere Benutzer verfügbar.

Alle Schritte, die diese Befehle verwenden, können getrost ignoriert werden

Es gibt GUIs fpr Portage, aber sie stellen keinen Ersatz für die Benutzung von emerge über die Kommandozeile dar.

eine GUI für Portage, die aufgrund der starken Entwicklung empfohlen werden kann. Projektseite Persönlich würde ich dir raten, Portage nur zum Durchsuchen zu verwenden, wenn du unbedingt eine GUI brauchst, und die Installation über die Kommandozeile durchzuführen. Du ersparst dir eine Menge Kopfschmerzen. Such und trag dir deine benötigten Informationen mit der GUI zusammen und starte dann eine Konsole oder das Terminal und installiere sie mit dem emerge-Befehl.

Wie installiere ich mehrere Pakete?

Für Entropy:

# equo install foo foo foo foo foo

Für Portage:

# emerge foo foo foo foo foo

Die Paketverwalter werden ein Paket nach dem anderen installieren. Ersetze foo mit dem richtigen Paketnamen.

Wie suche ich nach einem bestimmten Paket?

  • Für Entropy:
# equo search foo

oder verwende die Rigo GUI oder [http://www.sabayon.org/packages Sabayon Linux Online Entropy Suchformular].

  • Für Portage:
# emerge -s foo

oder verwende eine GUI wie Potato

Packages-Gentoo.

EIX verwenden

  • Für Portage:

Ich kann das Verwenden von eix nur empfehlen. Es ist das beste Werkzeug, mit dem du suchen kannst. Es ist zwar ein Kommandozeilenwerkzeug, aber sehr mächtig und es wird dir eine Menge Informationen liefern.

# emerge eix && eix-update
# eix foo

Du kannst eix auch in Entropy verwenden:

# equo install eix && eix-update
# eix foo

Beispiel-Ausgabe für eix gedit:

 [I] app-editors/gedit
     Verfügbare Versionen:  2.18.2-r1 2.20.3 (~)2.20.4 {acl debug doc python
spell xattr}
     Installierte Versionen:  2.20.4(07:05:31 AM 12/29/2007)(python -debug -doc
-spell -xattr)
     Homepage:            http://www.gnome.org/
     Beschreibung:         A text editor for the GNOME desktop

Eix hat die Eigenschaft, Portage und alle Overlays zu durchsuchen. Editier einfach die /etc/eix-sync.conf Datei und füge nur ein * hinzu

# echo '*' >> /etc/eix-sync.conf

Anschließend:

# eix-remote update

Wenn du jetzt suchst, wird es dir mitteilen, wo und in welchem Overlay ein Paket es steckt, wenn es sich nicht in Portages Hauptbaum befindet. Dies wird deine Möglichkeiten, Pakete zu finden, ausweiten, denn Overlays beinhalten auch eine Menge ebuilds.

http://en.gentoo-wiki.com/wiki/Eix

Kann ich zwei Pakete gleichzeitig in Portage emergen?

Ja, kannst du. Aber es kann und wird dein System aufhängen. Es ist nicht wirklich empfehlenswert.

Wie kann ich alles auf einmal aktualisieren?

Für Entropy:

# equo update
# equo upgrade
# equo conf update

Siehe auch den Sabayon Wiki-Artikel Entropy für Details.

Stop.png
emerge und layman sind Portage-Befehle, Portage ist nicht unser

eigener Paketverwalter, aber er ist für fortgeschrittenere Benutzer verfügbar.

Alle Schritte, die diese Befehle verwenden, können getrost ignoriert werden

Falls du neu zu dieser Distribution gestoßen sein solltest und Portage nicht verstehst, empfehlen wir dir, dies nicht zu verwenden, bis du verstanden hast, wie Sabayon funktioniert. Das ist eine der schnellsten Möglichkeiten, die dein System zu zerschießen. Diese Distribution ist nicht wie andere, die einen großen Update-Knopf anbieten. Falls es dich interessiert, 'world update' ist das, was Gentoo das Aktualisieren deines gesamten Systems nennt. Es sieht in deiner 'world datei' nach und vergleicht sie mit Portage und stößt anschließend die Aktualisierung aller Pakete an. Nachfolgend ist beschrieben, wie das geht:

# emerge -- sync && layman -S
# emerge -ua world

[http://www.gentoo.org/doc/en/handbook/handbook-x86.xml?part=2&chap=1#doc_chap3 Software Pflegen]

Anleitung zum World Update] Du wurdest gewarnt. Wenn du weinend ankommst, weil dein System nicht mehr bootet, erwarte keine Sympathie.

Wohlgemerkt, der Ausdruck 'world' wird in Entropy nicht mehr verwendet.

Wie entferne ich ein Paket?

  • Für Entropy:
# equo remove foo

Anmerkung: Das kann auch Abhängigkeiten entfernen.

  • Für Portage:
 # emerge -C foo

Anmerkung: Das wird keine Abhängigkeiten entfernen. Dazu musst du depclean verwenden. Ich betone große Vorsicht mit depclean, weil es macht, wonach es klingt (Tiefenreinigung).

Wie kann ich herausfinden, welche Pakete von einem bestimmten abhängen?

# equery depends foo

verrät dir alle Abhängigkeiten von foo. Weitere Informationen und Befehle findest du unter [http://www.gentoo.org/doc/en/gentoolkit.xml gentoolkit verwenden].

    1. equo install --pretend foo

Ich bekomme immer noch !!! ARCH is not set... Are you missing the 'etc/make.profile' symlink?

    1. ARCH ist nicht gesetzt ... Vermisst du den 'etc/make.profile' Symlink?

Verwende in der Konsole/Terminal den su-Befehl, um root-Benutzer zu werden und anschließend:

  • Führe den folgenden Befehl aus: eselect profile list
  • Such nach etwas wie: default-linux/x86/2007.0/desktop und notiert dir die Nummer davor.
  • Danach: eselect profile set # <-- und ersetze dabei # mit der Nummer.

In meinem Falle also eselect profile set 6 Jetzt sollte alles wieder vernünftig tun.

Muss ich jedes Mal die LiveCD/DVD herunterladen, um mein System upzugraden?

Nein, Sabayon ist rollierend. Wie auch immer, in manchen Fällen kann das Upgraden über eine LiveDVD Zeit sparen.

Entropy: Der equo-Befehl macht das Upgraden zum Kinderspiel - siehe Entropy.

Portage: Portage wird für erfahrene Anwender empfohlen, die ein mehr angepasstes System bevorzugen. Dabei sollte man erwähnen, dass die Gentoo Dokumentation für solche umfassend und hilfreich ist, die sich wirklich damit beschäftigen wollen.

Lege dir immer eine Sicherheitskopie deiner Dateien an, bevor du irgendetwas anders machst. Meine persönliche Meinung: Backup, Neuinstallation und Backup zurückspielen.

Was ist Entropy oder Equo?

Entropy ist der Paketverwalter für die binären Pakete von Sabayon Linux. Um solche zu installieren, kannst du entweder den Kommandozeilenclienten Equo benutzen oder die GUI Rigo.

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Sulfur ist veraltet. Bitte benutzt stattdessen Rigo

Ein Binärpaket ist eine Datei, die die bereits kompiliertern Dateien enthält, um sie zu installieren anstatt den Quellcode zu kompilieren. Equo, Rigo und Sulfur kümmern sich um diese Dateien.

Wie prüfe ich auf Sicherheitsupdates?

Es ist einfach dahergesagt, dein [http://www.gentoo.org/doc/en/security/security-handbook.xml?part=1&chap=14 System sicherzuhalten.] Entropy erledigt das automatisch für dich.

Für Portage:

  • Öffne eine Konsole oder ein Terminal und werde root-Benutzer durch Eingabe

von su.

  • Führe den Befehl glsa-check -t all, um dein System zu überprüfen.
  • Um es zu festzulegen, gib glsa-check -f $(glsa-check -t all) ein.

Du kannst auch unser Sicherheitswiki für weitere hilfreiche Tipps aufsuchen:

Wie behandle ich blockierte Pakete?

Das trifft nur auf Portage zu. Du hast das Problem, dass Pakete andere Pakete blockieren. Das kann verschiedene Ursachen haben, z.B. ein Paket, dass aus Portage entfernt wurde, weil es nicht mehr existiert oder nicht länger unterstützt wird. In den meisten Fällen brauchst du einfach nur das Paket zu entfernen, welches das neue Paket blockiert. Vorher willst du dich aber ein wenig informieren. Nimm Portage nicht für bare Münze, ohne zu überprüfen was und warum es dir etwas empfiehlt.

Anmerkung: Die neuesten Versionen von Portage (Version 2.2+) kümmern sich selbstständig um die meisten Blockaden.

Wie gehe ich mit maskierten Paketen um?

Ein Paket beschwert sich, dass es maskiert ist und nicht installiert werden kann. Das ist dann einer dieser Momente, dass du prüfen willst, warum es eigentlich maskiert ist. Normalerweise ist das der Fall, um dich davor zu bewahren, dir dein System zu zerschießen. Es gibt mehrere Möglichkeiten, ein Paket zu maskieren. Du kannst maskierte Pakete aber immer noch installieren, in dem du sie unmaskierst. Nur finde vorher heraus, warum sie maskiert wurden.

Wie aktualisiere ich die .config-Dateien?

Wenn du Sachen installierst, bringen einige Pakete neue Versionen ihrer .config-Dateien. Diese .config-Dateien sind wichtig, weil sie neue Eigenschaften beinhalten könnten, die für dieses Paket implementiert sein müssen. Ich betone, dass es sehr, sehr bedeutend ist, dass du diesen .config-Dateien deine Aufmerksamkeit schenkst. Du kannst das komplette Verhalten deiner Installation verändern, wenn du nicht aufpasst. Les dich über deine .config-Dateien schlau. Es gibt mehrere Wege, damit umzugehen:

Für Entropy:

# equo conf update

Für Portage: dispatch-conf und etc-update sind vermutlich die beliebtesten Möglichkeiten, Aktualisierungen dieser .config-Dateien zu handhaben. Ein grafisches Werkzeug ist etc-proposals.

Bitte sei vorsichtig im Umgang mit diesen Dateien. Du kannst sie nicht gut genug kennen.

Wo soll ich mit dem Konfigurieren meines Systems anfangen?

Für Entropy: Alle Paketen wurden bereits vorkonfiguriert, als sie auf einem anderen Rechner kompilierten. Du brauchst (und kannst) nichts daran ändern. Wenn ein Paket ohne ein bestimmtes USE-Flag kompiliert wurde, das du aber brauchst, musst du entweder die Entropy-Paketverwalter (per Bug Report im Bugzilla) kontaktieren, damit das Paket neu gebaut wird und die aktuellere Version in Entropy landet. Oder du benutzt Portage und baust es dir selber neu.

Für Portage: Die Datei make.conf ist das Herzstück deines Betriebssystems. Studier sie, bearbeite sie und bau dir eine flotte, lauffähige Maschine. Sabayon Linux liefert eine generische make.conf, die alles mögliche zu unterstützen versucht. Du brauchst nicht alles davon und durch das Konfigurieren wirst du kleinere Probleme mit Portage und Konflikte haben.

Wo legt Portage die heruntergeladenen Pakete ab?

Sie werden heruntergeladen und im Verzeichnis /usr/portage/distfiles/ abgelegt.

Wo legt Entropy die heruntergeladenen Pakete ab?

Sie werden heruntergeladen und im Verzeichnis /var/tmp/entropy/packages/ abgelegt. Zum Beispiel auf einer AMD64 mit Branch 4 liegen sie unter /var/tmp/entropy/packages/amd64/5.

Wie räume ich die von Entropy heruntergeladenen Pakete auf?

# equo cleanup

Siehe Sabayon Wiki-Artikel über Equo-Befehle oder equo --help --verbose

3D Desktop/Compiz Fragen

Der Würfel lief auf der LiveCD/DVD, aber nicht nach der Installation, was jetzt?

Nun, jetzt wird es kompliziert, wenn wir mehrere Dinge überprüfen müssen. Du wirst Hilfe im Sabayon Forum oder IRC erfragen müssen. Ich empfehle dir, zuerst zu versuchen, die Ursache das Problems zu ermitteln. Wenn du dich eingeloggt hast, öffne als erstes ein Terminal/Konsolen-Fenster und geb den Befehl fusion-icon und schau, welche Fehlermeldungen kommen. Du wirst diese Fehlermeldung zusammen mit deiner Hilfe-Anfrage schicken müssen. Überprüfe auch, dass du die akutellsten Video-Treiber für deine Grafikkarte installiert hast.

Wie aktualisiere ich Compiz-Fusion auf die neueste Entwickler-Version?

Wir haben eine Anleitung im Forum, die mit der Entwicklung von Compiz-Fusion gepflegt wird. Das ist für Portage-Anwender.

Woher weiß ich, dass meine Karte mit Compiz-Fusion zusammenarbeiten wird?

Wir haben eine Kartenliste, die von der Community zusammengetragen wurde. Sie ist nicht vollständig, aber eine gute Referenz.

Wo bekomme ich weitere Hilfe zu Compiz-Fusion?

Ich würde ihr Support-Forum vorschlagen.

Wie installiere ich KDE 4.x.x mit Equo?

# equo install kde-meta-4.x.x

Ersetze die x mit der gewünschten KDE-Version.

Wie aktiviere ich das automatische Anmelden?

Die eigentliche Frage ist, ob du das wirklich willst. Falls ja, schnapp dir einen Hammer und schlag ihn wiederholt auf deinen Kopf. Anmelden, insbesondere als Benutzer und nicht root, ist eine sehr grundlegende, aber mächtige Sicherheitsmaßnahme. Feindliche Programme können nicht automatisch gestartet werden, wenn du als Benutzer angemeldet bist. Daneben kann auch niemand zufällig/absichtlich deine Videosammlung, Google Suchanfragen oder heruntergeladenen E-Mails finden, indem er auf den Power-Knopf drückt, wenn du das Benutzerkonto mit einem Passwort versiehst. Sieht dir bitte auf unserer Wiki-Seite, wie das bewerkstelligt wird.

Netzwerk-Fragen

Wie finde ich heraus, welche Netzwerkkarte ich habe?

Führe lspci in einer Konsole oder im Terminal als root aus. Es listet deine Hardware auf; such dann nach deinem Ethernet controller.

Wie setz ich mein Netzwerk auf?

Nun, hoffentlich erkannt die LiveCD/DVD deine Netzwerkkarte und NetworkManager erledigt das für dich. Falls es das nicht tut, führe net-setup als root aus. Du willst dann Gentoo Netzwerk-Abschnitt lesen.

Ich kann meinen Router anpingen, aber komme nicht ins Internet

Du hast vermutlich Probleme mit DNS. Du musst die Datei /etc/resolv.conf bearbeiten und die korrekte DNS eintragen. Danach starte dein Netzwerk neu. Falls du nicht weiß, was du für DNS eintragen sollst, nimm 4.2.2.2.

Sound-Fragen

Ich hab keinen Ton, was kann ich tun?

  • Schauen wir zunächst einmal, ob dein Computer die Soundkarte erkennt. Führe auf der Kommandozeile su aus, um root zu werden und dann alsaconf - hoffentlich wird deine Karte aufgelistet, so dass du sie nur noch auswählen musst.
  • Nachdem du das ausgeführt hast, kannst du alsamixer verwenden, um die Sound-Einstellungen zu justieren. Drücke F6, um deine Karte im ALSAMixer auszuwählen und stelle sicher, dass kein Kanal auf stumm geschalten ist und das die Kanallautstärken aufgedreht sind.
  • Wenn du eine HDA-Intelkarte hast, sieh dir dieses HowTo an.

Wie kann ich bestimmen, welche Soundkarte ich habe?

Führe folgendes als root aus: lspci | grep -i audio

Wie installiere ich ALSA-Treiber, anstatt sie im Kernel mitzuführen ?

Sabayon Linux kommt mit einem ALSA-beinhaltenden Kernel. Du kannst den alsa-driver nicht installieren, während ALSA im Kernel gebaut ist. Deswegen musst du es zunächst daraus entfernen. Also werde mit su root und führe folgendes aus:

# cd /usr/src/linux
# make menuconfig
# make && make modules_install
# cp arch/i386/boot/bzImage /boot/kernel_name <--replace kernel_name with the actual name of kernel
  • Neustarten
# emerge alsa-driver

Warum muss ich nach jedem Neustart alsaconf ausführen?

Das passiert normalerweis, wenn du mehr als eine Soundkarte eingebaut hast. Viele Leute haben eine on-board Soundkarte und stecken dann eine bessere drauf. Deaktiviere deine on-board Soundkarte im BIOS und wenn du alsaconf das nächste Mal ausführst, wird ALSA deinen Sound nach jedem Neustart wiederherstellen.

Video-Fragen

Meine NVIDIA-Karte ist legacy, welchen Treiber brauche ich?

Du wirst deine Karte mit den unten stehenden Informationen vergleichen müssen, um herauszufinden, welcher Treiber am besten für deine Karte ist:

Ich brauch Hilfe mit meiner AMD/ATI-Karte!

Ich hab keine ATI, so dass ich hier nicht viel Hilfe anbieten kann. Ich stubs dich einmal hierauf:

Wie setze ich AIGLX mit meiner ATI auf?

Wie setze ich ein Zwei-Bildschirm-System auf?

Persönlich verwende ich Twin-View, aber es läuft auch toll mit Compiz-Fusion. Wirf einen Blick auf den Gentoo Wiki-Artikel X.Org/Dual Monitore

Video funktionierte bei der LiveCD/DVD, aber nicht nach der Installation. Gibt es Optionen?

Falls dein Bild sauber auf der LiveCD/DVD lief, würde ich diese booten und die xorg.conf auf die Festplatte kopieren. Es gibt mehre Wege, das zu tun:

  • Option 1 - Boote und wechsle in das Verzeichnis /etc/X11/ und kopiere die Datei xorg.conf zu deiner installierten Version. Du solltest auch in der Lage sein, auf deine Installation über /media Verzeichnis zuzugreifen, so dass es etwas wie /media/mydrive/etc/X11/ ist. Starte deinen Computer neu und dann sollte es aussehen wie bei der LiveCD/DVD. Lege dir immer eine Sicherheitskopie an, bevor du eine Datei überschreibst.
  • Option 2 - Boote und wechsle zu der Datei /etc/X11/xorg.conf und verwende etwas wie http://www.pastebin.ca, um deine xorg.conf dort zwischenzulagern. Schreib dir die URL auf, so dass du, nachdem du auf deine installierte Version neugestartet hast, auf die Datei zugreifen kannst. Benenne deine existierende xorg.conf dann um und erstelle eine neue mit dem zwischengespeicherten Inhalt.
  • Wenn du immer noch kein Glück hast, müssen wir einen Blick auf deinen Treiber werfen. Versuch, deine Video-Treiber wieder zu installieren, aber vorher stelle sicher, dass du den aktuellsten verwendest. NVIDIA-Benutzer sollten überprüfen, dass sie den für ihre Karte passenden Treiber verwenden. Siehe auch Frage 1 unter Video-Fragen.

Wie kann ich herausfinden, welche Sabayon-Version ich installiert habe?

# cat /etc/sabayon-release

Übrigens: Sabayon Linux ist eine 'rollierende' Distribution. Deswegen wird deine über Entropy oder Portage aktualisierte Version nicht mehr mit der in /etc/sabayon-release notierten übereinstimmen, weil diese die Sabayon der LiveCD/DVD speichert.

Ich bekomm die LiveCD/DVD nicht gebootet!

Prüfe zunächst, ob die MD5Summe stimmt und die ISO so langsam wie möglich mit anschließender Überprüfung gebrannt wurde. Das ist grundlegend und jeder wird dich fragen, ob du das gemacht hast, bevor weitergesucht wird, also mach es.

  • Benutze die Schummelcodes -- Drücke F5, wenn das LiveCD/DVD-Menü erscheint und gib den Code in die auftauchende Box ein.
  • Wenn du immer noch Probleme hast, beschreibe im Sabayon Linux Forum deine Hardware und welche Schummelcodes du probiert hast. Vielleicht hat(te) jemand das gleiche Problem und einen Weg gefunden, sie zu booten.

Sollte ich die 32Bit- oder die 64Bit-Variante nehmen?

Dies ist eine nie-endende, streitwürdige Frage. Für Neulinge ist 32Bit leichter zu verwenden als 64Bit, dass ein wenig zickig ist. Alles sollte sich in einer 64Bit-Version verhalten wie in 32Bit. Behalte aber im Hinterkopf, dass du überwiegend 32Bit-Anwendungen verwenden wirst. Der Durchschnittsbenutzer wird keinen Unterschied bemerken. Ich schlage den Leuten vor, beides zu testen und für sich selbst zu entscheiden. Meiner Erfahrung nach wählen die meisten neuen Leute die 32Bit-Version. Du kannst sicherlich weitere Informationen zu dieser Debatte im Internet finden. Die Richtung geht aber mehr gen 64Bit, obwohl die meisten Anwendungen immer noch in 32Bit sind. 64Bit erhält aber immer mehr Unterstützung und wird großflächiger eingesetzt. 64Bit ist momentan sicherer, muss aber Multi-Bibliotheken verwenden. Diese erlauben es dir, sowohl Anwendungen für 64Bit als auch für 32Bit zu verwenden. Ein 64Bit-System mit Multi-Bibliotheken wird eine gewisse Menge an Schwachstellen gegenüber einem 32Bit-System haben.

Kann ich auch installieren, ohne eine CD oder DVD mit der ISO zu brennen?

Ja, du kannst auch ohne CD- oder DVD-Brenner installieren. Eine andere Möglichkeit besteht, wenn dein Computer von USB-Sticks aus booten kann. Dann kannst du UNetbootin oder vergleichbares nutzen, um Sabayon Linux ISO zu brennen und einen bootfähigen USB-Stick zu erstellen (stell es dir als eine schnelle LiveCD/DVD vor). Du kannst diesen dann booten und auf den Live-Desktop zugreifen und von dort aus Sabayon Linux genauso installieren, als wenn du eine LiveCD/DVD verwenden würdest.

Hilfe und Support-Fragen

Wie kann ich log-Dateien bekommen für eine bessere Unterstützung?

Mit dem Paket app-misc/sabayonlive-tools kannst du wichtige Informationen zusammentragen, um zu debuggen und wichtige Informationen für das Support-Team bereitzustellen. In diesem Thread wird beschrieben, wie.

Wo kann ich einen Bug Report ausfüllen?

Bitte verwende unseren Bugzilla.

Wo bekomme ich Hilfe?

Fühlst du dich verwirrt und verloren. Es gibt eine Menge toller Ressourcen da draußen. Ich möchte dich wirklich auffordern, intensiv zu suchen, bevor du im IRC oder im Forum nach Hilfe für etwas fragst, was schon hundert Mal beantwortet wurde. Es ödet wirklich an, immer und immer dieselben Fragen zu beantworten, wenn es doch so gut dokumentiert ist.

  • Sabayon Linux Forum
  • Sabayon Linux Wiki
  • Gentoo Handbuch
  • Offizielle Gentoo Dokumentation
  • Gentoo Wiki
  • Gentoo Portage
  • Eine Einführung in Portage
  • irc.freenode.net im Kanal #Sabayon genauso wie Get Live Help auf dem Desktop -- An die IRC-Benutzer: Seid menschlich und habt Geduld. Schreibt nicht einfach Fehlermeldungen in den Raum. Um, Meldungen im IRC zu schreiben, verwende bitte pastebin.ca, [2] oder die Pasting-Seite deiner Wahl. Dann gib einfach die URL deines gepasteten Textes weiter, so dass andere deine Fehlermeldung betrachten können. Die Leute im IRC werden nicht dafür bezahlt, dort zu sein, sie machen es freiwillig, also behandle sie nett. Trolle, stelle Dumme fragen oder sei rüde und du wirst gebannt. Darüberhinaus ist der IRC-Raum nicht dazu da, dir Linux beizubringen, oder dein Händchen zu halten. Sei nicht faul, sondern trag deinen Teil dazu bei.
  • Kurzanmeldung, wenn du Fehlermeldung beiträgst - Schreib sie nicht einfach so hin: Bei ERROR: x11-base/xgl-0.0.1_pre20070915 failed ist das nicht der Fehler. Sondern das irgendwo darüber. Schreibe also nicht nur die eine Zeile, sondern den ganzen Stapel des Befehlsaufrufs, so dass wir nicht unsere Zeit damit verschwenden müssen, den wirklichen Fehler zu posten. Wenn du unterhalb der ERROR-Meldung liest, siehst du auch, dass du den erstgenannten Fehler schreiben sollst, und den Stapel, sofern angefordert.