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[http://www.sabayonlinux.org/forum/viewforum.php?f=43 Besuche bitte unsere Spiele-Abteilung]
 
[http://www.sabayonlinux.org/forum/viewforum.php?f=43 Besuche bitte unsere Spiele-Abteilung]
 
## error 404
 
## error 404
 
==AIGLX==
 
F: Ist AIGLX verfügbar?
 
 
A: Falls Deine Grafikkarte dafür geeignet ist, sollte es out-of-the-box laufen. Bei Problemen wende Dich zuerst an den Wiki-Artikel http://en.gentoo-wiki.com/wiki/AIGLX/Troubleshooting.
 
 
F: In [[HOWTO: Get Ati or Nvidia Video Cards working in Sabayon]] heißt es, dass ATI GPUs AIGLX mit dem proprietären FGLRX-Treiber verwenden können. Ist das praktikabel? Früher ging es nur mit XGL und dem quelloffenen DRI (direct rendering infrastructure) Treiber von Radeon.
 
 
A: AIGLX wird sowohl vom quelloffenen Radeon-Treiber als auch vom proprietären FGLRX-Treiber unterstützt. Wohlgemerkt werden nicht alle ATI-Karten von FGLRX unterstützt und müssen daher auf den Radeon-Treiber zurückgreifen. Um herauszufinden, ob Deine ATI-Karte den proprietären Treiber unterstützt, werfe einen Blick in die Veröffentlichungshinweise der entsprechenden FGLRX-Version (auch bekannt als AMD Catalyst Treiber für Linux).
 

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Contents

FAQs - Häufig gestellte Fragen

Allgemeine Fragen bezüglich Sabayon Linux

Was ist Sabayon Linux?

Sabayon Linux ist eine vorkonfigurierte Distribution mit den Grundsätzen Leistung, Vielseitigkeit und Stabilität, basiert auf der quellcode-basierten Distribution namens Gentoo Linux, einer teilweise benutzerkonfigurierbaren Distribution. Bei weiteren Fragen zu Gentoo und seiner Philosophie, besuche bitte deren Internetauftritt: http://gentoo.org.

Genau genommen setzt Sabayon auf Gentoos Testing-Zweig auf, der in etwa vergleichbar mit Debian's unstable Zweig ("Sid") ist. Auch wenn es bleeding edge ist, wird dir Sabayon ziemlich stabil erscheinen und vielleicht eher als cutting edge eingestuft werden. Auch wenn Sabayon und Gentoo beides rollierende Distributionen sind, gibt es bei ersterem Snapshots.

Woher bezieht Sabayon seine Programme?

Genauso wie Ubuntu einige Pakete von Debian nutzt, bedient sich Sabayon bei Gentoo. Sabayon ist binär, wenn die Paketverwaltung "Entropy" verwendet wird. Momentan gibt es über 10.000 Pakete in Entropy. Wenn Sabayon aber auf die Paketverwaltung "Portage" zurückgreift, ist es quellcodebasiert. Und die Gentoo-Paketquellen sind ziemlich riesig.

Worin besteht der Unterschied zwischen quellcodebasierenden und binären Distributionen?

Die meisten Distributionen wie Ubuntu, Debian, Red Hat, Fedora und SuSE installieren Binärpakete. Einfach ausgedrückt ist ein Binärpaket ein vorkompiliertes Program, welches auf einem anderen Rechner kompiliert und für das Herunterladen und Installieren bereitgestellt wurde.

Dahingegend ist eine quellcodebasierende Distribution so ausgelegt, dass die Programme auf dem Zielrechner zum Zeitpunkt der Installation kompiliert werden, statt dies von anderen erledigen und dann packen zu lassen. Daneben haben quellcodebasierende Distributionen auch einige binäre (vorkompilierte) Programme; das sind beispielsweise große Programme wie LibreOffice, weil deren Kompilierung Stunden dauern kann.

Overlays

  • Overlay: Wir haben unser eigenes Portage-Overlay für Ebuilds. Ebuilds sind Skriptdateien, die Anleitungen für die Portage-Paketverwaltung beinhalten, wie ein Programm aus Quellcode installiert wird.
  • Leistung: Wir haben die make.conf-Datei von Portage verändert, um unsere Distribution auf neueren Computern schneller laufen zu lassen und so schnell wie möglich auf älteren Geräten.
  • Vielfalt: Auch dafür haben wir die make.conf geändert, um ein größeres Spektrum an Hardware zu unterstützen, die die x86- und amd64-(x86_64)-Prozessorarchitektur verwenden.
  • Entropy: Wir haben einen binären Verwalter, der auch als alleinige Paketverwaltung verwendet werden kann. Er arbeitet auch mit Portage zusammen, so dass du mit entsprechender Erfahrung auch beide verwenden kannst. Die binären Pakete von Entropy sind bereits fertig gebaut und können sofort installiert werden, ohne irgendetwas aus dem Quellcode bauen zu müssen.
  • Der Hauptzweig von Gentoo wird als Gentoo stable betrachtet. Sabayon basiert hingegen auf Gentoos Testing-Zweig.
  • Sabayon hält verschiedene Versionen für eine schnelle und schmerzfreie Installation vor. Die Gentoo-Installation wird von Grund auf erledigt und überlässt es dir, all die Konfigurationsentscheidungen zu treffen.
  • Gentoo hat USE-Flags. Sabayon wird diese ignorieren, wenn du Entropy verwendest, sie aber mit Portage berücksichtigen.

Warum gerade Sabayon Linux?

1. Vielfalt.

Sabayon kommt mit verschiedenen Ausgaben, aus denen gewählt werden kann. Von einer Vielzahl von Desktops bis hin zu einer Vielfalt an Paketen und Installationen, die für neue Linux-Nutzer angenehm sein können, während sie für Power-User ein hohes Maß an Konfigurierbarkeit bieten.

2. Sabayon ist eine rollierende Distribution.

Nach dem es einmal installiert wurde, sollte eine Neuinstallation von einer neueren Version nicht nötig werden, denn dafür stehen Update-Werkzeuge bereit. Diese ermöglichen es Dir, jederzeit die neuesten und tollsten Pakete zu benutzen.

3. Der Anaconda-Installationsassistent.

Sabayons Anaconda-Installationsassistent vereinfacht sehr den Installationsablauf einschließlich der Partitionierung und wahlweise der Festplattenverschlüsselung.

4. Wahlmöglichkeiten der Paketverwaltung und -quellen

Sabayons Paketverwalter Entropy ist binär und enthält momentan über 10.000 Pakete. Gentoos Paketmanager Portage hingegen liegt im Quellcode-Format vor und ist geradezu rießig.

5. Support.

Sabayon wird fleißig weiterentwickelt. Du findest Hilfe in unserem Forum, live im IRC und im beständig wachsenden Wiki.

6. Aussehen und Bedienbarkeit.

Sabayon wird eher als eine Linux-Distribution fürs Auge eingeschätzt. Vom Installationsassistenten über den Desktop bis hin zum mit einem Farbschema versehenen Terminal schmeichelt alles dem Auge und fördert so das Verstehen.

7. Sabayon nutzen hilft, die Welt zu retten.

Untersuchungen haben gezeigt, dass das Verwenden von Sabayon Linux die Wirtschaft unterstützt, der globalen Erwärmung entgegenwirken hilft, ganz allgemein gut für die Umwelt ist, den Weltfrieden vorantreibt und dabei hilft, Alieninvasionen von unserer Galaxie abzuwenden. Daneben ist es ebenfalls erwiesen, dass es dem Sinn für Humor zuträglich ist, was dich davor bewahrt, in schwierigen Augenblicken ständig mit dem Kopf auf die Tischplatte zu knallen. (Die Testergebnisse können anders ausfallen, wenn Nummer 7 als ein Versuch von Humor verstanden wird)

Sollte Ich Sabayon eher binär oder quellcodebasierend verwenden?

Sabayon Linux kommt mit zwei Paketverwaltern daher: Entropy (für binäre Pakete) und Portage (für Quellcodes). Da statt quellcodebasierender Pakete auch einfach die binären Pendants installiert werden können, bietet Sabayon Linux den Benutzer die Möglichkeit, das beste aus beiden Welten zu verwenden. Die binären Pakete in den Entropy-Paketquellen wurden unter Verwendung des Portage-Paketverwalters gebaut und dann mittels Entropys Paketwerkzeugen auf jenem Computer paketiert. Du kannst sie auf deinen Computer installieren, indem du entweder den Kommandozeilenclient Equo verwendest oder die GUI Rigo. Da der Veröffentlichungszeitraum der Pakete zwischen den beiden Paketverwaltern ein wenig abweicht, wird empfohlen, sich auf einen zu beschränken, um Konflikte zu vermeiden.

Allgemein kann man sagen, dass Entropy mit seinen Binärpaketen eher etwas für Neulinge und solche ist, die alles "einfach so" haben wollen.

Portage wird hingegen für die fortgeschritteneren Benutzer empfohlen, die ihre Installationen mehr anpassen wollen.

Es gibt zwei Hauptargumente für eine quellcodebasierende Distribution:

  1. Zum einen haben sie die neueste Software oftmals vor den binären Distributionen. Das liegt daran, dass es einfacher ist, einer Distribution wie Sabayon Linux mitzuteilen, wo sich ein bestimmter Quellcode befindet und wie er zu kompilieren ist, als diesen zu kompilieren und auf verschiedenen Maschinen zu testen.
  2. Zum anderen wird es sicherlich den Fall geben, dass ein Programm Funktionen mitbringt, die du nicht gebrauchen kannst und die nur unnötig Platz wegnehmen oder das Programm sogar verlangsamen. In einer binären Distribution wirst du damit Leben müssen. In einer quellcodebasierenden hingegen hast du die Möglichkeit, die unerwünschten Funktionen zur Kompilierzeit zu entfernen (vorausgesetzt, du verwendest Portage eher als Entropy).

Systemanforderungen

  • Live-Umgebung - ohne 3D Desktop:
    • i686-Prozessor
    • mindestens 512 MiB RAM (1 GiB empfohlen)
    • eine 2D-Grafikkarte
    • ein DDC-fähiger Monitor
    • Maus und Tastatur
  • Live-Umgebung - mit 3D Desktop:
    • i686-Prozessor (beginnend mit AMD K6 und Intel Pentium II)
    • mindestens 512 MiB RAM (1 GiB empfohlen)
    • eine OpenGL-fähige 3D-Grafikkarte (die meisten NVIDIA, ATI, Intel und VIA)
    • ein DDC-fähiger Monitor
    • Maus und Tastatur
  • Installation
Question.png
Beachte bitte, dass die Anforderungen für die Installation bestimmter Desktopumgebungen mitunter zu niedrig sind. Eine volle KDE Desktopumgebung KANN mit nur einem GiB Arbeitsspeicher auskommen, aber du wirst sehr oft während einer Sitzung keinen zur Verfügung haben, insbesondere, wenn du große Programme wie Firefox, Thunderbird und/oder LibreOffice verwendest. Behalte das bitte im Hinterkopf.
    • i686-Prozessor
    • mindestens 512 MiB RAM (1 GiB empfohlen für dezente Augenschmeichlereffekte)
    • eine OpenGL-fähige 3D-Grafikkarte (die meisten NVIDIA, ATI, Intel und VIA)
    • 20 GiB freien Festplattenspeicher ist das absolute Minimum für eine DVD-Installation. Mehr als 30 GiB werden dringend empfohlen.
    • 8 GiB freien Festplattenspeicher für eine miniCD-Installation, 10 GiB und mehr empfohlen
    • Internetverbindung (nicht zwingend, aber stark empfohlen)
    • ein DDC-fähiger Monitor
    • Maus und Tastatur

Welche Ausgaben gibt es in Sabayon Linux?

Sabayon lässt dir in allem die Wahl. Es gibt verschiedene Vorzüge, aus denen du wählen kannst.

Die nachfolgenden Möglichkeiten geben die Hauptversionen für 32Bit (x86) oder 64Bit (amd64) wider:

Question.png
"amd64" kann auch mit Intel-basierten 64Bit-Prozessoren verwendet werden.
1. KDE
2. GNOME
3. LXDE
4. Mate
5. XFCE
6. Enlightenment

All diese Desktopumgebungen werden voll unterstützt.

7. CoreCDX

CoreCDX ist eine Minimalinstallation für diejenigen fortgeschritteneren Benutzer, die ihr System mehr nach ihren Vorstellungen konfigurieren wollen (32Bit oder 64Bit) und dabei den Fluxbox Fensterverwalter verwenden.

Wie kann ich Sabayon Linux unterstützen?

Es gibt mehrere Möglichkeiten, wie du unterstützen kannst:

  • Die Sabayon-Stiftung sucht immer noch Spendern.

Für weitere Informationen siehe http://www.sabayon.org/donate

  • Übersetzungen.

Wir suchen immer nach Übersetzern. Um das Wiki genauso wie für das Betriebssystem an sich in deiner Muttersprache anzubieten. Du magst deswegen dich vielleicht in unserem wundervollen Wiki registrieren und Artikel in deine eigene Sprache übersetzen oder einige Artikel über bestimmte Bereiche von GNU/Linux verfassen. Falls es um das Betriebssystem geht, sieh dir bitte vorher En:HOWTO: Translate Sabayon an. Für das Wiki beachte bitte De:Translations und die De:Richtlinien_für_Editoren.

  • Registriere dich im Forum

Hilf anderen bei ihren Problemen. Vielleicht hast du selbst einmal vor einem gestanden und eine Lösung oder eine Antwort gefunden: http://forum.sabayon.org

  • Treff uns auf Facebook oder Google+

Es gibt einige Diskussionen auf Facebook und Google+. Willst du aushelfen oder teilnehmen? Facebook Google+ Community

  • Stelle einen Mirrorserver bereit

Davon kann man nie genug haben! Hier findest du weitere Informationen dazu: Mirroring_Sabayon

Die LiveCD/DVD

Sollte ich lieber die 32Bit- oder die 64Bit-Version nehmen?

Diese Frage ist eine nie enden wollende und diskutable Frage. Neuen Nutzern wird zu 32Bit geraten, da es weniger Frickelarbeit als 64Bit erwarten lässt. Alles sollte unter 64Bit jedoch genauso laufen wie unter 32Bit. Behalte aber im Hinterkopf, dass du überwiegend 32Bit-Anwendungen verwendest. Der Durchschnittsnutzer wird auch keine Vorteile von 64Bit bemerken. Probier einfach beides aus und überzeug dich selbst. Der Erfahrung nach schnappen sich neue Leute die 32Bit-Version. Du kannst im Internet nach weiteren Informationen zu dieser Streitfrage suchen. 64Bit ist in letzter Zeit gebräuchlicher geworden und wird zunehmend unterstützt. 64Bit ist auch sicherere, aber die meisten Systeme nutzen Mehrfachbibliotheken, die beide Architekturen nebeneinander benutzen erlauben. Dadurch erhält das 64Bit-System aber eine gewisse Menge an Schwachstellen, die so nicht in einem 32Bit-System auftreten.

Kann ich auch ohne eine ISO auf CD/DVD zu brennen eine Installation durchführen?

Ja, das geht, wie hier beschrieben ist. Eine andere Möglichkeit besteht darin, UNetbootin zu benutzen, um eine Sabayon Linux-ISO-Datei auf einem bootfähigen USB-Stick zu installieren, sofern dein Computer das Booten von USB-Sticks unterstützt. Du kannst es dir dann als eine schnelle LiveCD/DVD vorstellen. Die Installation läuft dann genauso ab: USB-Stick booten und von dort aus anstoßen.

Das ISO-Abbild brennen und überprüfen

Eine der beliebtesten Probleme beim Brennen von Linux auf CDs/DVDs besteht darin, dass die Leute einfach nicht verstehen, dass eine ISO-Datei einfach keine gewöhnliche Datei ist. Du kannst das Abbild nicht einfach so brennen und dann erwarten, dass es tut. Ich wiederhol es noch einmal: Du kannst ein ISO-Abbild nicht einfach auf einen Rohling packen und erwarten, dass es funktioniert. Dafür brauchst du spezielle Software. Anleitungen für Nero und ISORecorder findest du hier; bei anderen Programmen konsultiere das Handbuch oder probier eines der hier erwähnten aus.

Bei Nero wählst du einfach die "Datei" und dann "Abbild brennen" aus. Anschließend gibst du den Pfad zur .iso-Datei an, die du brennen willst. Die Software erledigt den Rest.

Wenn du auf der Suche nach einer guten, freien Alternative bist, kannst du den freien Abbildbrenner ISORecorder [1] herunterladen. Danach dann die korrekte Version für dein Windows installieren und auf die .iso-Datei rechtsklicken und das Brennen starten.

Die Integrität der gebrannten CD/DVD überprüfen

Viele Leute wissen bereits, dass man eine heruntergeladene ISO-Datei mit der MD5-Prüfsumme auf Korrektheit überprüfen kann. Dabei wird die auf dem Spiegelserver veröffentlichte Summe mit der eigenen vergleichen. Zum Beispiel so:

# md5sum -c Sabayon_Linux_11_x86_MATE.iso.md5
Sabayon_Linux_11_x86_MATE.iso: OK

Siehe auch den Inhalt von http://mirror.de.sabayon.org/iso/Sabayon_Linux_11_x86_MATE.iso.md5 nämlich:

6ce8fb1de25965b41fb391e8fd2994e4  Sabayon_Linux_11_x86_MATE.iso

Also wurde die ISO-Datei sauber heruntergeladen.

Noch einmal - verifiziere die MD5-Prüfsumme jeder heruntergeladenen Sabayon-Version, denn sie sind alle verschieden. Die MD5-Prüfsummen können auf den Spiegelservern gefunden werden.

Eine andere Methode besteht darin, die Integrität der LiveCD/DVD selbst zu verifizieren. Du solltest in K3b einen Haken in das "Überprüfe gebrannte Daten"-Kästchen setzen, bevor du die CD/DVD brennst. Solltest du es vergessen haben oder immer noch Zweifel hegen, kann eine der nachfolgenden Methoden verwendet werden, um die Integrität zu überprüfen.

Wenn du nur Windows auf deiner Festplatte installiert hast, kannst du offenbar nur Windows Shareware benutzen. Hier findest du Details: http://www.mepis.org/docs/en/index.php?title=Checking_the_integrity_of_a_Live_CD

Stop.png
Die auf der Seite verlinkte Methode wurde nicht geprüft, also verwende sie auf eigene Gefahr.

Unter Linux legst du die LiveCD/DVD in dein optisches Laufwerk und wartest, bis die CD/DVD anfängt sich zu drehen. Dann gibst du die folgenden drei Kommandos ein:

# md5sum /dev/cdrom | awk '{print $1}' > md5cd.txt
# md5sum ~/Sabayon_Linux_11_x86_MATE.iso | awk '{print $1}' > md5iso.txt
# diff -qs md5cd.txt md5iso.txt

(Die Pfade und den ISO-Dateinamen musst du offensichtlich anpassen.)

Wenn du eine Fehlermeldung erhälst, während md5sum die CD/DVD liest, muss ein Problem vorliegen. Entweder mit dem Brennvorgang oder mit dem Laufwerk an sich.

  • Wenn du die Meldung "Datei md5cd.txt und md5iso.txt unterscheiden sich" erhälst, war der Brennvorgang fehlerhaft.
  • Wenn du die Meldung "Datei md5cd.txt und md5iso.txt sind identisch" erhälst, war der Brennvorgang erfolgreich.

=== Passwörter für die LiveCD/DVD

  • Das root-Passwort: Es wird keines benötigt. Einfach Enter drücken.
  • Das sabayonuser-Passwort: Es wird keines benötigt. Einfach Enter drücken.
  • Für ältere Version (Sabayon Linux 6 und davor) ist das root-Passwort "root" (ohne Anführungszeichen) und das sabayonuser-Passwort "sabayonuser" (ohne Anführungszeichen).

Der Bootvorgang

Der Bootvorgang auf der LiveCD/DVD sollte ziemlich selbsterklärend sein, wie bei den meisten anderen Linux-Distributionen auch.

Du könntest dennoch ein paar Probleme bekommen, wenn deine Hardware beispielsweise nicht standardmäßig unterstützt wird.

Oder sie zu alt für die aktuellen Treiber ist.

Wenn du eine alte NVIDIA Grafikkarte verwendest und die neueste ISO-Datei herunterlädst, stehen die Chancen nicht schlecht, dass die Fensterverwaltung bzw. die Desktopumgebung nicht geladen wird, sondern du einen schwarzen Bildschirm präsentiert bekommst.

Das liegt aber nicht am ISO-Abbild, sondern weil "nvidia-drivers-304.64" oder höher standardmäßig installiert werden.

Die neuesten nvidia-drivers entfernen:

# Drücke "Strg-Alt-F1".
Question.png
"#" zeigt lediglich an, dass du die folgenden Befehle als root-Benutzer eingeben sollst. Sie sind nicht Bestandteil des Befehels an sich
# su
# equo remove nvidia-drivers --ask

Vergewissere dich, dass nur "x11-drivers/nvidia-drivers" entfernt wird und nichts anderes. Dann bestätige mit "Ja" und starte XDM neu:

# /etc/init.d/xdm restart

Für eine komplette Übersicht darüber, welche Karte von welchem Treiber unterstützt wird, schau hier nach: http://www.nvidia.com/object/IO_32667.html

Wenn du eine Führung durch den Bootprozess mitsamt der möglichen Optionen haben möchtest, haben wir auch eine visuelle Tour: Visuelle_Tour:_Booten_von_Sabayon_Linux_Gnome.

Workarounds für schwierige Hardware während des Bootprozesses werden hier besprochen: De:Sabayon_Linux#Boot_Parameter_und_.22workarounds.22_f.C3.BCr_problematische_Hardware

Bootparameter für ATI und NVIDIA

ATI

noddc res=1024x768 refresh=60 opengl=ati

NVIDIA

noddc res=1024x768 refresh=60 opengl=nvidia

Diese Parameter werden benutzt, indem du während des Bootvorgangs F5 drückst und die für deine Hardware entsprechende der Zeilen hinzufügst. Siehe auch Visuelle_Tour:_Booten_von_Sabayon_Linux_Gnome.

Sofern du deine xorg.conf bearbeiten musst (oder andere besondere Gründe hast), zeigt dir die folgende Visuelle Tour, wie die Konfigurationsdabei bearbeitet wird: Visual_Tour:_Part_2_Editing_the_xorg.conf

Nach der Installation

Was ist Entropy oder Equo?

Entropy ist die binäre Paketverwaltung von Sabayon Linux. Um binäre Pakete zu installieren, kannst du entweder den Kommandozeilen-Client Equo oder die neueste grafische Oberfläche Rigo.

Ein binäres Paket ist eine Dateipaket, das bereits kompilierte Dateien zum Installieren bereit hält und dir das Kompilieren aus dem Quellcode erspart. Equo und Rigo können diese Dateien verarbeiten.

Ich habe es jetzt installiert. Und soll ich als erstes machen?

Diese Frage begeistert mich jedes Mal. Wer sagt, dass es etwas zu tun gibt? Wie wäre es, einfach das Betriebssystem zu benutzen und sich damit vertraut machen? Nimm dir etwas Zeit und lies die Dokumentation. Wenn du darauf bestehst, etwas tun zu müssen, dann aktualisiere die Paketliste von Portage durch:

# emerge --sync && layman -S

und lies für Entropy Neuinstallation.

Die GUI zum Verwalten der Pakete

Rigo ist die GUI für die Entropy-Paketverwaltung.

Stop.png
emerge und layman sind Portage-Befehle. Portage ist nicht unsere Paketverwaltung, aber für erfahrenere Benutzer verfügbar. Jeglicher der nachfolgenden Befehle kann auch getrost ignoriert werden.

Es gibt zwei GUIs für die Portage Paketverwaltung, aber sie können emerge für die Kommandozeile nicht ersetzen.

  • Momentan haben wir Kuroo4 (Qt) und Porthole (Gtk). Kuroo4 scheint besser zu sein, aber ist nur in Portage vorhanden.

Wenn du auf eine GUI angewiesen bist, verwende sie lieber als Suchmaschine für Portage und installiere die Pakete weiterhin über die Kommandozeile. Das wird dir eine Menge Kopfschmerzen ersparen. Such dir die benötigten Informationen über die GUI zusammen und starte dann Konsole oder Terminal und installiere das Paket über den emerge-Befehl.

Wie aktualisiere/installiere ich ein Paket?

Es gibt zwei Paketverwaltungen, Entropy und Portage. Es wird stark empfohlen, sich für einen der beiden zu entscheiden und bei ihm zu bleiben. Andernfalls können Konflikte auftreten. Lies dir bitte den Artikel zu Entropy. Entropy ist die Paketverwaltung, die speziell für Sabayon Linux entwickelt wurde. Es verfügt über eine Kommandozeilenanwendung (Equo) und eine GUI (Rigo). Equo-Befehle und Rigo GUI sprechen Entropy an und werden für neue Benutzer von Sabayon Linux empfohlen. Erfahrenere Benutzer mögen eventuell Portage verwenden, die Paketverwaltung für Gentoo Linux, auf der Sabayon Linux aufsetzt. Für Informationen über Portage lies bitte die Die vollständige Portage Anleitung.

Wie installiere ich mehrere Pakete?

  • Für Entropy:
# equo install foo foo foo foo foo
  • Für Portage:
# emerge foo foo foo foo foo

Die Paketverwalter werden ein Paket nach dem anderen installieren. Ersetze foo mit dem konkreten Paketnamen.

Wie suche ich nach einem Paket?

  • Für Entropy:
# equo search foo

oder benutze die Rigo GUI bzw. suche im Web: Sabayon Linux Website's Entropy Paketsuche.

  • Für Portage:
# emerge -s foo

oder benutze eine GUI wie Kuroo4.

EIX benutzen

  • Für Portage:

Die Verwendung von eix ist stark empfohlen. Es ist das beste Werkzeug, dass du zum Suchen finden wirst. Auch wenn es ein Kommandozeilenwerkzeug ist, ist es sehr mächtig und wird dir viele Informationen liefern.

# emerge eix && eix-update
# eix foo

Du kannst eix auch in Entropy benutzen:

# equo install eix && eix-update
# eix foo

Beispielausgabe für eix app-editors/gedit:

* app-editors/gedit
     Available versions:  2.30.4 (~)3.4.2 (~)3.6.2-r1 {doc +introspection (+)python spell test zeitgeist PYTHON_SINGLE_TARGET="python2_6 python2_7" PYTHON_TARGETS="python2_6 python2_7"}
     Homepage:            http://live.gnome.org/Gedit
     Description:         A text editor for the GNOME desktop

* app-editors/gedit-plugins
     Available versions:  2.32.0 (~)3.4.0 (~)3.6.1-r1 {charmap +python synctex terminal PYTHON_SINGLE_TARGET="python2_6 python2_7" PYTHON_TARGETS="python2_6 python2_7"}
     Homepage:            http://live.gnome.org/GeditPlugins
     Description:         Offical plugins for gedit

* app-editors/gedit-latex [1]
     Available versions:  (~)3.2.1
     Homepage:            http://live.gnome.org/Gedit
     Description:         Provides code assistance for C, C++ and Objective-C by utilizing clang

[1] "sabayon" /var/lib/layman/sabayon

3 Treffer.

Eix verfügt über die Fähigkeit, Portage und alle Overlays zu durchsuchen. Bearbeite dafür einfach die /etc/eix-sync.conf Datei und füge einfach ein * hinzu:

# echo '*' >> /etc/eix-sync.conf

Anschließend:

# eix-remote update

Wenn du jetzt suchst, wo und in welchem Overlay sich ein Paket befindet und wenn es sich nicht in Portages Hauptbaum befindet. Dies erweitert deine Fähigkeiten, Pakete zu finden, denn Overlays beinhalten auch eine Menge Ebuilds.

http://en.gentoo-wiki.com/wiki/Eix

Kann ich zwei Pakete gleichzeitig in Portage emergen?

Ja, das geht. Aber es kann und wird dein System bestätigen. Es ist nicht wirklich empfehlenswert.

Wie aktualisiere ich alles auf einmal?

Für Entropy:

# equo update
# equo upgrade
# equo conf update

Lies dir auch den Wiki-Artikel zu Entropy für Details durch.

Stop.png
emerge und layman sind Portage-Befehle. Portage ist nicht unsere Paketverwaltung, aber für erfahrenere Benutzer verfügbar. Jeglicher der nachfolgenden Befehle kann auch getrost ignoriert werden.

Wenn du diese Distribution erst ganz neu entdeckst hast und daher noch nicht mit Portage vertraut bist, empfehlen wir dir, die nachfolgenden Schritte nicht durchzuführen, bis du verstanden hast, wie diese Distribution funktioniert. Es ist eine der schnellsten Möglichkeiten, sich sein System zu zerschießen. Diese Distribution ist nicht wie viele andere, die einen großen Knopf zum einfachen Aktualisieren anbieten. Zur Kenntnisnahme: world update ist das, was Gentoo dein gesamtes System aktualisieren lässt. Es schaut in deiner world-Datei nach und vergleicht den Inhalt mit Portage, um dann die entsprechenden Pakete zu aktualisieren. Nachfolgend ist beschrieben, wie es geht:

# emerge --sync && layman -S
# emerge -ua world

Du wurdest gewarnt. Wenn du angelaufen kommst und dich beschwerst, dass dein System nicht bootet, erwarte keine Sympathie.

Nebenbei: Der Begriff "world" wird in Entropy nicht benutzt.

Wie deinstalliere ich ein Paket?

  • Für Entropy:
# equo remove foo
Question.png
Dies kann Abhängikeiten entfernen.
  • Für Portage:
 # emerge -C foo
Question.png
Dies wird keine Abhängigkeiten entfernen. Dafür musst du depclean verwenden. Ich rate zu großer Vorsicht damit, denn es tut, wonach es klingt (tiefenreinigen).

Wie bestimme ich die Pakete, die von einem bestimmten Paket abhängen?

# equery depends foo

Es wird dir alle Pakete auflisten, die das bestimmte Paket benötigen. Siehe gentoolkit für weitere Informationen und Befehle.

Ich erhalte !!! ARCH is not set... Are you missing the 'etc/make.profile' symlink?

In einer Konsole/Terminal benutze den su-Befehl, um root zu werden und dann:

  • Führe den folgenden Befehl aus: eselect profile list
  • Such nach etwas wie: default-linux/x86/2007.0/desktop und notiert dir die Nummer davor.
  • Führe anschließend aus: eselect profile set # <- wobei # durch die notierte Nummer ersetzt wird. Beispielsweise eselect profile set 6.

Jetzt sollte alles wieder gut sein.

Muss ich jedes Mal eine LiveCD/DVD herunterladen, um mein System zu aktualisieren?

Nein, Sabayon ist eine rollierende Distribution. Dennoch kann eine Systemaktualisierung über eine LiveCD/DVD sich als zeitsparender herausstellen.

Entropy: Der equo-Befehl macht das Aktualisieren zu einem Kinderspiel - siehe Entropy.

Portage: Portage wird nur für erfahrene Benutzer empfohlen, die einen stärkeren Grad an Anpassbarkeit bevorzugen. Wenn wir gerade bei dem Thema sind: Die Gentoo-Dokumentation ist sehr teuer und hilfreich für alle, die sich mehr damit beschäftigen wollen.

Lege dir jedes Mal ein Backup an, bevor du irgendetwas in Angriff nimmst. Meine persönliche Meinung: Backup, Neuinstallation, Backup wiederherstellen.

Wie prüfe ich auf Sicherheitsaktualisierungen?

Es ist ziemlich einfach, dein System sicher zu halten. Entropy erledigt das automatisch für dich.

Für Portage:

  • Öffne eine Konsole oder ein Terminal und gebe su ein, um root zu werden.
  • Führe den Befehl glsa-check -t all aus, um dein System zu überprüfen.
  • Um es zu reparieren, führe glsa-check -f $(glsa-check -t all) aus.

Du kannst auch jederzeit unser Sicherheitsartikel besuchen, um mehr hilfreiche Tipps zu erhalten.

Wie gehe ich mit blockierten Paketen um?

Das ist ein Problem in Portage. Es kann passieren, dass Pakete andere Pakete blockieren. Das kann verschiedene Ursachen haben, z.B. wurde ein Paket aus Portage entfernt und existiert somit nicht länger oder wird nicht mehr unterstützt. In den meisten Fällen musst du nur das Paket entfernen, welches das neue Pakete blockiert. Aber du willst davor ein wenig Aufwand für die Gründe betreiben. Vertrau Portage nicht blind ohne zu überprüfen, was oder warum es etwas empfiehlt.

Question.png
Die neueren Portageversionen (v2.2+) können mit den meisten Blockaden umgehen.

Was mache ich mit maskierten Paketen?

Ein Paket beschwert sich, dass es maskiert wurde und daher nicht installiert werden kann. Dies ist eine der Momente, wo du überprüfen willst, warum es maskiert wurde. Ein Paket wird gewöhnlich maskiert, um dich vor Beschwerden zu bewahren. Es gibt mehrere Möglichkeiten, ein Paket zu maskieren. Sie können nach einer Demaskierung immer noch installiert werden, aber du solltest wirklich vorher die Gründe in Erfahrung bringen.

Wie aktualisiere ich Konfigurationsdateien?

Wenn du Zeug installierst, bringen manche Pakete neue Versionen ihrer Konfigurationsdateien mit. Diese Dateien sind wichtig, weil sie mitunter neue Einstellungen für das Paket beinhalten, die für es implentiert wurden. Ich mache dich darauf aufmerksam, dass es sehr, sehr wichtig ist, dass du bei diesen Konfigurationsdateien aufpasst. Du kannst das komplette Verhalten deiner Installation verändern, wenn du unachtsam bist. Lern deine Konfigurationsdateien kennen. Es gibt mehrere Wege, mit ihnen umzugehen:

  • Für Entropy:
# equo conf update
  • Für Portage:

dispatch-conf und etc-update sind vermutlich die beliebtesten Wege für den Umgang mit dem Aktualisieren von Konfigurationsdateien.

Behandle diese Dateien mit Vorsicht. Du kannst sie nicht gut genug kennen.

Wo fange ich mit der Systemkonfiguration am besten an?

  • Für Entropy: Alle Pakete wurden auf einem entfernten Rechner vorkonfiguriert, weil sie dort auch kompiliert wurden. Du brauchst (und kannst) daher nichts daran ändern. Falls ein Paket ohne ein bestimmtes USE-Flag kompiliert wurde, welches du aber benötigst, hast du zwei Möglichkeiten. Entweder kannst du eine Anfrage an die Entropy-Paketverwaltungs-Maintainer stellen, damit das Paket neu gebaut wird (benutze dafür ein Bug Report in Bugzilla) und dann eine neue Version in der Entropy Paketverwaltung bereitgestellt wird. Oder du benutzt Portage und baust es dir selber neu.
  • Für Portage: Die Datei make.conf ist Herz und Seele deines Betriebssystems. Studiere sie, bearbeite sie und bau dir ein schlankes und schlagkräftiges Maschinchen. Sabayon Linux liefert eine allgemeine make.conf aus, die sich bemüht, alles zu unterstützen. Du brauchst nicht alles davon und durch das Konfigurieren wirst du weniger Probleme und Konflikte mit Portage haben.

Wo legt Portage die heruntergeladenen Pakete ab?

Sie werden heruntergeladen und dann im Verzeichnis /usr/portage/distfiles/ abgelegt.

Wo legt Entropy die heruntergeladenen Pakete ab?

Sie werden heruntergeladen un dann im Verzeichnis /var/tmp/entropy/packages/ abgelegt. Zum Beispiel landen sie bei einer amd64 Prozessorarchitektur unter Verwendung von Zweig 4 in /var/tmp/entropy/packages/amd64/5/.

Wie bereinige ich mit Entropy heruntergeladene Pakete?

# equo cleanup

Siehe dazu auch Sabayon Wiki-Artikel aller Equo-Befehle oder equo --help --verbose.

Multimedia

F: Schließt das Unterstützung für einige privat genutzte Plattform mit ein?

A: Ja, Sabayon Linux unterstützt DVDs, MP3, WMA, AAC und DivX. Darüberhinaus werden eine Menge offener Plattformen wie Ogg Vorbis, Matroska, Ogg Theora, FLAC und den En-/Decoder Xvid unterstützt.

Games

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