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Willkommen zu Sabayon Linux

Willkommen zur vollständig installierbaren LiveCD/DVD Distribution - http://www.sabayon.org

Begib dich auf eine visuelle Einführung von Sabayon Linux: Visuelle Tour: Booten von Sabayon Linux Gnome und Visuelle Tour: Booten von Sabayon Linux KDE4


Diese kurzen Einleitungen sollen dir ein wenig darüber erzählen, was genau du hier heruntergeladen hast, wie du es nutzen kannst und wo du noch mehr Hilfe erhältst.


Veröffentlichungs Information

Du kannst Informationen zu allen vergangenen und aktuellen Veröffentlichungen (Releases) im Forum Press Releases. Du solltest hier wirklich nachsehen, um zu erfahren welches die aktuellste Veröffentlichung ist.

Wo kann man es herunterladen?

Unsere Spiegelserver (mirrors) findest du unter Mirror Page

Was habe ich da heruntergeladen?

Zu allererst hast du eine CD- oder DVD-große ISO-Datei heruntergeladen, welches auf einen optischen Datenträger gebrannt oder auf einen USB-Stick/eine SD-Karte kopiert werden kann. Dies ist eine Live-Distribution, das heißt dass du nach dem Starten von CD/DVD/SD/USB sofort ein voll funktionsfähiges Betriebssystem zur Verfügung hast.

Sabayon Linux basiert auf der quellcodebasierten Distribution Gentoo Linux - http://gentoo.org. Gentoo ist eine höchst anpassbare Distribution und wir haben, unter Verwendung ihrer exzellenten Entwicklungstechniken, daraus eine vorkonfigurierte Distribution nach den Grundsätzen von Leistung, Vielseitigkeit und Stabilität geschaffen. Wenn du irgendwelche Fragen zu Gentoo und seiner Philosophie hast, dann besuche bitte deren Webseite. Sabayon besteht insbesonders aus Gentoos Testzweig. Gentoos Testzweig ist vergleichbar mit Debians SID (instabilem Zweig) Veröffentlichungen. Auch wenn wir auf Bleeding Edge setzen, wirst du Sabayon als ziemlich stabil und vielleicht eher als Cutting edge empfinden.

  • Leistung: Wir haben die make.conf Datei angepasst um sicherzustellen, das unsere Distribution mit der höchstmöglichen Geschwindigkeit auf neuer Hardware und schnell auf etwas älterer Hardware lauffähig ist. Von daher ist unsere Distribution nicht dazu gedacht auf Pentium Pros oder deren Vorläufern zu laufen, auch wenn dies durchaus möglich ist.
  • Vielseitigkeit: Wieder modifizierten wir die make.conf um eine breite Palette bester Eigenschaften für alle Computer bereit zustellen. Wir haben auch den Kernel derart kompiliert, das er gut lauffähig auf den gängigsten Architekturen läuft, und dennoch genügend Raum, und, wie immer, die Möglichkeit gelassen, dass du alles nach deinen Wünschen verändern kannst.
  • Stabilität: Während viele die Distribution als extrem experimentell bezeichnen, bieten wir Möglichkeiten an. Du kannst aus einer Vielzahl von Entwicklungsumgebungen und Fenstermanagern wählen, oder optional auch eine reine für Server optimierte Befehlszeilen-Installation verwenden. Ebenso erhälst du dank der Grundlage Gentoo die Möglichkeit, mit Prozessor- und Arbeitsspeicher intensiven Aufgaben zu hantieren, während das Betriebssystem sanft weiterarbeitet.
  • Kennwörter für die Live-Datenträger:
Bei älteren Veröffentlichungen ist das Kennwort für root "root" (ohne die Anführungszeichen). Bei heutigen Veröffentlichungen 
wird kein Kennwort benötigt, drücke einfach die Eingabe-Taste.
Bei älteren Veröffentlichungen ist das Kennwort für den Nutzer sabayonuser "sabayonuser" (ohne die Anführungszeichen).
Bei heutigen Veröffentlichungen wird kein Kennwort benötigt, drücke einfach die Eingabe-Taste.

Installations-Assistent

Question.png
Anaconda wird bald durch Calamares ersetzt!

Für unseren Installations-Assistenten haben wir uns dazu entschlossen, den klasse Anaconda-Installer von Fedora zu übernehmen und anzupassen. Der Installer ist im Prinzip ein Programm zum kopieren der DVD auf die Festplatte, besitzt aber ein paar Zusätze. Du kannst dir aussuchen, einzelne Pakete oder alles auf einmal zu installieren. Du kannst ebenso versuchen, eine Systemrettung durchzuführen, oder einfach nur den Bootloader wiederherzustellen. Der Anaconda-Installer vereinfacht das Anlegen von Partitionen sehr und erlaubt es Partitionen auf Wunsch zu verschlüsseln.

Paketverwaltung

Es wird empfohlen, daß du dich nur für "eine" der unten aufgelisteten Paketverwaltungssoftwares entscheidest. Hin und her zu wechseln zwischen den Paketverwaltungen wird früher oder später zu Problemen führen. Entropy wird für die Allgemeinheit, insbesondere aber für die weniger erfahrenen Nutzer empfohlen, oder jene die weniger Hand an ihr eigenes System legen möchten. Portage wird erfahrenen Benutzern empfohlen, wenn diese ihr System in jede nur denkbare Richtung verändern und anpassen wollen.

Sabayon basiert auf Gentoo's Testzweig. Daher kann man mit Portage-Befehlen Pakete herunterladen und das System mit Gentoos Testzweig synchronisieren. Entropy entnimmt Pakete aus Gentoo's Testzweig und kompiliert sie vor, so dass sie in binärer Form angeboten werden. Es gibt eine zeitliche Verzögerung zwischen der Kompilierung für Entropy und der Bereitstellung. Es wird daher empfohlen nur einen der Paketverwalter zu nutzen, um mögliche Konflikte aufgrund der Zeitverzögerung zu vermeiden. Generell sind Pakete in Entropy etwas stabiler, da sie bereits eine Zeit lang in Gentoos Testzweig verbracht haben (die Dauer ist abhängig vom Einzelfall), bevor sie in Entropy veröffentlicht werden.

Für Entropy:

Bitte sieh dir den Artikel Entropy an. Entropy ist ein Binärpaketverwalter. Alle Pakete in Entropy werden mittels Portage (siehe unten) für dich erstellt, wodurch Installation und Aktualisierung schneller und einfacher werden. Hinweis: Portage USE-flags haben keinerlei Einfluss auf Entropy, da Entropy-Pakete auf einem entfernten Computer mit USE-flas vorkompiliert wurden.

Entropy ist Sabayons eigener Paketverwalter mit Rigo (Sulfur ersetzend) als grafische Schnittstelle und Equo als Kommandozeilen-Werkzeug. Die Pakete umfassen Aktualisierungen, Treiber und zusätzliche Software, die du deinem System vielleicht hinzuzufügen möchtest.

Entropy-Befehle beginnen für gewöhnlich mit: equo


Für Portage:

Portage ist Gentoos Paketverwalter. Da Sabayon auf Gentoo basiert, kannst du den Portage-Paketverwalter in Sabayon Linux nutzen, doch er wird nur erfahrenen Nutzern empfohlen, da es zu Inkompatibilitäten mit Paketen kommen kann, die für und über Entropy installiert wurden. Für weitere Informationen, sieh dir bitte Portage und HOWTO: Die vollständige Portage Anleitung an.

Portage-Befehle beginnen für gewöhnlich mit: emerge

Weitergehende Links

Diese kurze Einführung dient lediglich dazu, dich vorsichtig an das Thema heranzuführen, so dass du ein generelles Verständnis für den Anfang erhältst. Linux beruht darauf, sich die Kraft der Gemeinschaft nutzbar zu machen. Hier sind ein paar Wege die dir hierbei helfen werden:

Webseiten:

FAQ:

Wiki:

Forum:

IRC deutsch: #sabayon-de @ irc.freenode.net
IRC englisch: #sabayon @ irc.freenode.net

Installationsanleitung: Schritt für Schritt

Diese Anleitung wurde ursprünglich für Sabayon Linux 5.4 amd64 K (KDE 64bit LiveDVD) geschrieben. Behalte daher bitte im Hinterkopf, das du die Installation deinen Wünschen entsprechend anpassen mußt.

Zuletzt bearbeitet am 21. Januar 2011

Vorbereitung der Vor-Installation

Mach dir Notizen über deine gegenwärtige Hardware

Obwohl es nicht 100% notwendig ist, ist es eine sehr gute Idee zu wissen, was die technischen Spezifikationen des eigenen Computers sind. Dies kann dir jetzt bei der Planung helfen und auch bei Entscheidungen, die du später während der Installation treffen musst. Wenn du gegenwärtig Microsoft Windows installiert hast, kannst du einige grundsätzliche Details prüfen. In MS Windows kannst du dein System auf einige verschiedene Arten überprüfen:

Gehe auf den Startknopf / alle Programme / Zuberhör / Systemwerkzeuge / Systeminformation

Gehe auf den Startknopf / Systemsteuerung / System

Gehe auf den Startknopf / Systemsteuerung / Hardware (Tab oben) / Gerätemanager

Gehe auf den Startknopf / Mein Computer

Durch das Durchstöbern an diesen Orten sollten du die folgenden Fragen beantworten können:

Wie viel Festplattenplatz hat mein Computer zur Verfügung?
Über wie viel Arbeitsspeicher verfügt mein Computer?

Dies ist hilfreich, wenn du später eine Entscheidung treffen mußt, wie groß eine eventuelle Swap-Partition sein sollte.

Welche CPU hat mein Computer?

Dies wird dir dabei helfen zu entscheiden, ob du eine 64Bit oder eine 32Bit Fassung des Betriebssystems installieren solltest. Du wirst vielleicht auf den Webseiten von Intel, AMD oder der Wikipedia nachschlagen müssen um dies zu überprüfen. Oder du kannst diese Informationen mit Hilfe deiner Lieblingssuchmaschine nachschlagen.

Beachte auch, dass Sabayon ab Januar 2015 ausschließlich als 64bit System angeboten wird und du eine entsprechende CPU benötigst.

Andere Vor-Installations Überlegungen

Möchte ich zwei Betriebssysteme auf meinem Computer nutzen, oder nur eines oder vielleicht noch mehr?

Hierzu möchtest du vielleicht die folgenden Links nachlesen:

HowTo: Wie man Sabayon und Windows nebeneinander benutzt
How to dual boot Sabayon and Wndows

Parallelbetrieb bei Festplattenverschlüsselung
Dual booting with hard disk encryption

Ich möchte meine derzeitige Windows-Installation behalten, muss aber Platz für Sabayon schaffen ...

Shrink an existing partition

Muss ich meine Festplatte leerfegen?

Selbst wenn du alle Dateien auf deiner Festplatte löschst und anschließend ein neues Betriebssystem aufspielst, können die alten und vielleicht sensiblen Daten wiederhergestellt werden. Auf der folgenden Seite erfährst du, wie du deine Festplatte ordentlich plätten kannst:

How to wipe and shred data

Ist Sicherheit und Festplattenverschlüsselung wichtig für mich?

Vielleicht kennst du die Antwort nicht, bis ein eifersüchtiger Liebhaber beschließt, dich im Schlaf umzubringen oder Leute von der Regierung kommen und dich und deinen PC mitnehmen ;). Falls dir Privatspähre und Sicherheit wichtig ist, lies den folgenden Link:

Hard Disk Encryption

Welche Art von Desktop will ich?

KDE, GNOME, Fluxbox, LXDE, Openbox, XCFE und Enlightenment sind Fenstermanager für Linux. Sie haben verschiedene Funktionen und ein unterschiedliches Erscheinungsbild. Alle funktionieren gut und haben eigene Vorteile. KDE und GNOME sind die meistbenutzen. Windows-Umsteiger werden KDE und sein klassisches Menü (Start-Button und Programmliste) vertrauter finden.

Letzte Vorbereitungen für die Installation

Wähle einen Spiegelserver zum Download

Es gibt verschiedene Server in unterschiedlichen Ländern und Regionen. Normalerweise wirst du mit dem nähesten Server am schnellsten herunterladen können, aber nicht immer.

Download mirrors


Klicke in der Liste auf /iso

So einfach ...

Wähle das korrekte ISO-Abbild deiner Wahl

Das ist ziemlich trickreich, weil die Liste ziemlich lang ist. Schau dir die Dateinamen genau an. Sie beinhalten Sabayon_Linux; Versionsnummer (hier: 5.4), CPU-Typ (amd64 für 64 Bit Amd UND Intel-Prozessoren, x86 für 32 Bit-Prozessoren) und den Desktoptyp (E17 für Enlightenment, G für GNOME, K für KDE, LXDE) und den Dateityp (wir wollen .iso).

Falls du dir nicht sicher bist, dann verwende x86 für 32Bit. 32Bit funktioniert auf 64Bit Prozessoren, aber NICHT umgekehrt.

Merke: Dateien, die mit .iso.md5, .iso.pkglist oder .iso.torrent enden, sind KEINE ISO-Dateien! Die Dateien dürfen nur auf .iso enden!

Beispiel: Sabayon_Linux_5.4_amd64_K.iso

Sollten Fehler während der Installation auftauchen, solltest du hierher zurück kommen und die .iso.md5-Datei herunterladen. Das ist eine kleine Datei, die überprüft, ob mit der .iso-Datei, die du vorher heruntergeladen hast, alles in Ordnung ist.

Beispiel einer Prüfsummen-Datei: Sabayon_Linux_5.4_amd64_K.iso.md5

Für Anweisungen, wie du die md5-Datei benutzt, lies bitte folgendes:

How to check integrity of a live dvd

Das ISO-Abbild auf eine DVD brennen

Es ist sehr wichtig, dass du weißt, dass du die Datei nicht wie bei einer normalen Daten-DVD brennen darfst! Es gibt viele Leute da draußen, die das getan haben. Der entsprechende Befehl in deinem Brennprogramm sollte "Abbild brennen" oder so heißen. Meistens ist der aber nicht gleich auf der ersten Seite, sondern irgendwo unter den Reitern. Für mehr Informationen, folgende Links:

From About.com PC Support

Sabayon how to burn dvd

Das Sabayon LiveDVD-Image von einem USB-Stick booten

Verwendest du lieber einen USB Stick anstatt einer DVD, versuche es mit einem dieser Links:

Boot dvd iso from usb

Boot CoreCD image from usb

Es ist allerdings einfacher, syslinux zu installieren, den Stick zu FAT32 oder ext2/ext3 (letzteres wird für die LiveDVD-Images gebraucht) zu formatieren und dann das Image mit unetbootin auf den Stick zu bringen.

Bootreihenfolge im BIOS ändern

BIOS ist der schöne, schwarze Bildschirm mit weißen Buchstaben, den du erblickst, wenn du den PC einschaltest oder neu startest. Normalerweise wird zuerst von deiner Festplatte gebootet. Damit du die LiveDVD booten kannst, musst du die Reihenfolge entsprechend ändern, damit zuerst vom CD-Laufwerk/dem USB-Stick gebootet wird. Um die Reihenfolge zu ändern, musst du zuerst ins BIOS rein. Drücke hierfür Entf, F1 oder Esc (kommt auf deinen Computer an) gleich nach dem (Neu-)Start des Computers. Suche den entsprechenden Eintrag und ändere ihn so, damit oben beschriebenes passiert. Nachdem du das getan hast, musst du vielleicht noch F10 drücken, um zu speichern und das BIOS zu verlassen.

Stop.png
Speichere und/oder sichere alles auf deiner Festplatte, das du behalten willst!

Mit der Installation beginnen

Ohne Zweifel sind deine Augen mittlerweile viereckig und dein Kopf qualmt vom tagelangen Lesen. Jetzt sind wir an dem Punkt, an dem wir loszurocken können.

Schalte den PC ein/neu, während deine LiveDVD im Laufwerk liegt.

Der Computer wird beim Start die DVD laden. Das bringt dich zu einem Ladebildschirm mit drei bis fünf Optionen. Du hast 40-60 Sekunden Zeit, dich für eine zu entscheiden, außer du drückst eine Taste, um den Timer zu unterbrechen. Die oberste sollte die empfehlenswerteste Option sein. Wählst du sie aus, wird weder etwas installiert, noch wird deiner Festplatte angerührt. Es wird einfach nur die Desktopumgebung geladen. Das kann ein paar Minuten dauern. Wenn alles geladen ist, kannst du die Internetverbindung überprüfen und ein bisschen mit dem System spielen. Behalte aber im Hinterkopf, dass du von einer DVD aus arbeitest und deswegen die Geschwindigkeit und das Aussehen also unter Umständen klobig wirkt. Aber nach der Installation wird sich das ändern! Wenn du mit dem Gaffen fertig bist, wirds ernst:

Stop.png
Speichere/sichere alles, das du behalten willst!

Klicke auf das "Sabayon installieren"-Icon links oben

Die ersten Seiten des Installers sollten selbst für unbedarfte Computernutzer ein Klacks sein.

Root-Passwort auswählen

Bei Sabayon ist, wie in den meisten GNU/Linux-Systemen, der Benutzer "root" vergleichbar mit dem "admin"-Benutzer in MS Windows. Dieses Passwort ist wichtig und sollte sich von allen anderen (Benutzer-)Passwörtern unterscheiden. Linux ist nicht zuletzt wegen dieses Passwortes so sicher, weil du eben jenes brauchst, um tiefergreifende Änderungen durchführen zu können. Viren können sich nicht selbst ausführen und verrückt durch das System rasen, weil du dich dafür vorher als root einloggen müsstest und den Virus selbst ausführen müsstest. Aber wir sind zu intelligent um das zu tun, nicht wahr? Gut. Logge dich beim Start immer als irgendein Linux Benutzer bei Sabayon ein, niemals als root.

Du wirst das Passwort brauchen, um Rigo (die grafische Oberfläche für den Paketmanager) und um bestimmte Kommandos im Terminal auszuführen.

Benutzernamen, vollen Namen und Passwort auswählen

Der Benutzername ist der Name, den du jedes Mal beim Einloggen brauchen wirst. Keine Leerzeichen oder Sonderzeichen.

Das Benutzerpasswort ist das Passwort, dass du ebenfalls jedes Mal beim Einloggen brauchen wirst.

Voller Name kann sein, was immer du möchtest. Kann auch Leerzeichen usw. enthalten.

Partitionsschema erstellen

So viele Auswahlmöglichkeiten... wo soll man da anfangen?

Stop.png
Hierbei handelt es sich um eine wichtige technische Information. Um Fehlübersetzungen vorzubeugen, die in einer missglückten Installation enden könnten,
ist es besser, diesen Abschnitt im Original zu lesen!

Derzeit ist der MBR-Stil am weitesten verbreitet und am einfachsten für nahezu alle Betriebssysteme umzusetzen, auch wenn GUID (gpt) sich zunehmen auf neuere Versionen von Mac und MS Windows durchsetzt. MBR Partitionierung wird empfohlen und am wenigsten fehlerträchtig für Linux- und BSD-Systeme. Bei der MBR-Partitionierung können Festplatten nur bis zu vier primäre Partitionen besitzen, aber viele logische und erweiterte. Logische/erweiterte Partitionen kannst du dir wie Abzweigungen einer primären Partition vorstellen. Jede LVM-Gruppe oder erweiterte Partitionsgruppe wird eine deiner vier primären Partitionen verwenden.

Ganz egal, welches Schema du wählst, wirst du mindestens eine primäre Partitionen benötigen. Eine muss / (root) aufnehmen. Weitere Partitionen sind optional, aber /swap werden empfohlen (/home landet in der root-Partition, falls du nicht eine zusätzliche Partition einrichtest). Sowohl /home als auch /swap können als logische Partition von /root installiert werden, wenn es sein muss.

Das einfachste und effizienteste Vorgehen besteht darin, das gesamte System unter / auf einer primären Partition zu installieren. Du wirst eine Warnung erhalten, dass /swap nicht installiert ist, aber bei Bedarf lässt sich nach der Installation ein swap-Ordner hinzufügen.

Wenn du aus welchem Grund auch immer, mehrere mount-Punkte oder Partitionen installieren willst, empfehle ich dir das Folgende: Ich neige dazu, Partitionen ein wenig mehr Speicherplatz als Puffer zu geben, als eigentlich nötig wäre. Du kannst kleinere Puffer wählen, wenn deine Festplatte zu klein ist, aber ich empfehle folgendes:

/boot 100 MB ext4 (32 MB minimal - 100 MB empfohlen)
/ (root) 30.000 MB ext4 (18 GB minimal - etwa 30 GB empfohlen, aber /var wird unter /root installiert, so dass ich hier mehr Platz reserviere)
/swap 1.028 MB - 4.096 MB swap (1 GB - 4GB. Sollte in etwa deinem Arbeitsspeicher (RAM) entsprechen)
/home 40.000 MB - 200.000+ MB ext4 (40 GB - 200+ GB) Dies sollte generell die größte Partition werden, weil alle deine persönlichen Sachen wir Bilder, Videos, Spiele, Musik usw. hier gespeichert werden.

Wenn du mehr lernen willst, lies dir die folgenden Links durch:

Gentoo partition guide

Arch Linux partition guide

Sabayon manual partitioning

Während der Installation wirst du eine Seite erreichen, die dich fragt, welche Installation du möchtest. Du kannst hier deine eigene Entscheidung treffen, aber ich würde dir empfehlen, ein benutzerdefiniertes Partitionierungsschema zu wählen. Auf diese Weise kannst du die Partitionen und ihre Größe so festlegen, wie du es brauchst. Nach der Wahl des benutzerdefinierten Partitionierungsschemas kommt eine neue Seite. Klicke auf freien Speicherplatz oder eine Partition, um diese hervorzuheben und dann mit einem Knopfdruck zu erstellen, bearbeiten oder zu löschen.

Für Festplattenverschlüsselung brauchst du mindestens zwei primäre Partitionen: /boot und / (/root). Damit werden alle anderen Verzeichnisse wie /home und /var unter / installiert. /boot darf nicht verschlüsselt werden, wenn du / (/root) verschlüsselst. Als Extra-Sicherheit kann eine 100 MB Partition auf einen USB-Stick eingeräumt und dort /boot installiert werden, aber das sollte eigentlich überflüssig sein.

Beim Benutzen von LVM-Gruppen habe ich herausgefunden, dass ich swap nicht sehen kann, wenn ich nach der Installation mit LVM benutze. Ich habe noch nicht herausgefunden, ob swap mit LVM-Gruppen zusammenarbeitet. Ich weiß aber ganz sicher, dass swap auf einer eigenen primären Partitionen funktioniert. Berichten zufolge, funktioniert es auch auf erweiterten Partitionen. Wenn du nur wenig Arbeitsspeicher hast, möchtest du das vielleicht berücksichtigen.

Dual Booting

Um Sabayon Linux und Windows einzurichten, probiere folgende Links:

Bootloader Einstellungsseite

Nachdem du deine Partition ausgewählt und auf "Ok" geklickt hast, beginnt das Formatieren und das Beschreiben der Platte. Nach ein paar Minuten landest du bei der Bootloader Einstellungsseite. Du wirst das Kästchen für den Bootloader auf "Aktiviert" lassen wollen. In den meisten Fällen wirst du einfach auf "Vor" klicken. Falls du dual-booten willst, wirst du das Kästchen noch immer auf "Aktiviert" lassen wollen, aber du möchtest wohl den "Ändern" Button anklicken. Dual-Booter sollten den obigen Link lesen.

Leute, die nur ein Betriebssystem (Sabayon Linux) und ein paar Dual-Booter booten, können einfach auf "Vor" klicken, ohne etwas zu ändern.

DVD Installation abschließen

Nach dem Bootloader-Menü erreichst du die letzte Installer-Seite. Küss deinen Liebhaber. Umarme die Kinder. Sprich ein kleines Gebet. Kreuz die Finger und …

Klicke auf "Neu starten"!

Entferne die DVD, wenn du das BIOS siehst.

Das Nachspiel: Nach-Installations-Einstellungen und Aktualisierungen

Mit ein bisschen Glück hast du den GRUB-Bootloader hinter dir gelassen und stehst nun vor dem Login-Bildschirm.

Gib Benutzernamen und Passwort ein

Nachdem der Desktop geladen wurde, solltest du einige Minuten für die Suche nach Aktualisierungen aufwenden (das kann bei Frischinstallationen eine Weile dauern). Wenn diese abgeschlossen wurde, erscheint ein gelbes Schild in der Benachrichtigungsanzeige nahe der Uhr.

Nicht vom Sessel fallen!

Es ist nicht unüblich, dass man nach einer Neuinstallation 300-1.000 Updates zu installieren hat. Bedenke, dass Sabayon Linux ein "Rolling Release" ist und so eine Menge neues Zeug reinkommt. Nach der Erst-Installation, dem Aktualisieren und dem Upgraden, wird die Liste sehr viel kürzer sein. Du musst jetzt noch nicht updaten. Du kannst dich auch ein bisschen umschauen und ein wenig spielen.

Für Benutzer, die neu bei Linux sind und die KDE Desktopumgebung gewählt haben, empfehle ich ein paar kleine Änderungen vor dem Updaten.

Praktische Einstellungen für Neulinge, die KDE benutzen

Für Benutzer, die neu bei Linux sind und die KDE Desktopumgebung gewählt haben, empfehle ich ein paar kleine Änderungen vor dem Updaten. Macht diese in der folgenden Reihenfolge: 

Schließe den kleinen Desktop auf der Arbeitsfläche

Das kann nervig sein, weil es das Verschwinden/Wiederauftauchen der Icons und Widgets verursacht. Außerdem hat es ein seperates Bild in der linken oberen Ecke des Bildschirms. Um dem Herr zu werden, tue folgendes: Rechtsklicke auf eine leere Stelle der Arbeitsfläche. Klicke auf "Aktivitäten" in dem kleinen Dropdown-Kästchen. Eine neue Taskleiste hat sich entlang der Bildschirmunterseite geöffnet. Links in der Taskleiste sind 5 Quadraticons. Klicke auf die rechte obere Ecke von 4 der Icons (2-5), so dass ein rotes X in jeder der 4 Iconecken ist. Schließe die Taskleiste.

Füge dein Heimverzeichnis der Arbeitsfläche hinzu

Dies kann das Leben vereinfachen, wenn du nach Dingen suchst, einen Platz für Downloads brauchst oder andere Dinge ablegen willst. Klicke dafür auf den Startknopf. Bewege den Mauszeiger auf das "Computer"-Icon. Rechtsklicke auf das Heimverzeichnis. Klicke auf "Zur Arbeitsfläche hinzufügen" in dem kleinen Dropdown-Kästchen. Möglicherweise musst du die Icons händisch verschieben, wenn sie sich gegenseitig überlagern. Jetzt kannst du auf das Heimverzeichnis klicken und es öffnen (es sollte deinen Benutzernamen tragen). Nachdem du es geöffnet hast, kannst du rechtsklicken und Ordner für deine Downloads, Fotos etc. hinzufügen. Wie du siehst, ist das Heimverzeichnis der Standardordner für das Speichern von Dokumenten und anderen Dingen.

Du kannst auch zu Startknopf > System > Dolphin (Dateimanager) gehen. Rechtsklicke auf Dolphin und füge es zur Arbeitsfläche oder dem Panel hinzu, je nachdem, was du bevorzugst.

Ändere den KickOff Starter (Startbutton) zum klassischen Stil

Das KickOff Menü ist nett, aber schrecklick langsam, wenn du etwas erledigen möchtest. Das klassische Menü ist wunderbar, schnell und einfach. Um das zu ändern, rechtsklicke einfach auf den Startbutton und klicke auf "Zum klassischen Menüstil" wechseln.

Füge ein Terminal (Kommandozeilenwerkzeug) zur Arbeitsfläche oder der Schnellstartleiste hinzu

Ja, Sabayon hat einen grafischen Installationsassistent (Rigo). Aber gelegentlich wirst du trotzdem die Kommandozeile benutzen wollen, besonders nach einer Neuinstallation. Auch ist das Benutzen der Kommandozeile in Sabayon ein ziemlicher Genuss für das Auge. Der gesamte Text ist bunt gefärbt, was ihn sehr angenehm zu lesen und anzuschauen macht. Auch macht es das Finden von Details äußerst einfach, verglichen mit Schwarz/Weiß Text. Klicke auf den Startbutton und setze den Mauszeiger auf "System" und suche "Konsole" in der Liste. Rechtsklicke auf Konsole und "Zur Arbeitsfläche hinzufügen" oder "Zum Panel hinzufügen".

Aktualisierung und Upgrade anstoßen

Nach einer Neuinstallation wird die schiere Masse an Aktualisierungen ungefähr drei bis acht Stunden in Anspruch nehmen, um heruntergeladen und installiert zu werden. Ich versuche, so etwas vor dem Schlafengehen anzustoßen, so dass ich beruhigt schlafen kann, während der Computer arbeitet. Die gute Nachricht dabei ist, dass du nebenher immer noch im Internet surfen oder an Einstellungen herumspielen kannst. Behalte aber im Hinterkopf, dass du zwei verschiedene Paketverwaltungen zur Verfügung hast. Sabayons eigene Paketverwaltung namens Entropy (mit Rigo als grafisches Gegenstück), welches zweifelsfrei beeindruckend ist. Und dann gibt es noch die Paketverwaltung von Gentoo: Portage. Ebenfalls beeindruckend. Wie auch immer, es wird empfohlen, sich auf genau eine der beiden zu beschränken. Andernfalls kann es zu Komplikationen und Brüchen kommen. Meiner Meinung nach sollten Neulinge mit Entropy beginnen und es verwenden. Erfahrenere Benutzer und solche, die gerne an ihrem System herumspielen, können Portage ausprobieren. Wenn du mehr Erfahrung mit ihr hast, ist Portage gar nicht einmal so übel. Um es einfach zu halten und Fehlern vorzubeugen, werde ich nur Entropy-Befehle auflisten. Für den Fall, dass du Portage bevorzugst, findest du hier einen Link:

Klicke und öffne Konsole oder das Terminal deiner Wahl

Am Anfang deines Terminalfenster siehst du <dein benutzername>@<dein computer>, gefolgt von einem $-Symbol. $ bedeutet, dass du als Benutzer angemeldet bist. Als Benutzer kannst du zwar bestimmte Dinge ansehen, aber nicht ändern. Um Änderungen wie das Aktualisieren durchzuführen, musst du dich als root anmelden. Um dich als root anzumelden, musst du Folgendes in das Terminalfenster eingeben und mit Enter bestätigen (du kannst dich nachfolgenden Befehle kopieren und einfügen:

su

Mit su (super user) erscheint eine neue Zeile, die dich nach dem Passwort fragt. Gib also das root-Passwort ein (du wirst keine Buchstaben oder Sonderzeichen sehen) und drück Enter. Falls es geklappt hat, wirst du bemerken, dass dein Name sich geändert hat. Daneben steht jetzt auch ein # Symbol neben deinem Namen. Das bedeutet, dass du jetzt als root angemeldet bist. Jetzt magst du mit den folgenden Befehlen weitermachen:

equo update

Falls es Probleme gibt, probiere:

equo update --force

War doch gar nicht so schlimm, oder?

Die erste Sache, die du aktualisieren solltest, ist:

equo install glibc

Wenn das einmal erledigt ist, musst du Entropy auf den neuesten Stand bringen, bevor du das komplette System upgradest:

equo install entropy equo  --relaxed

Danach:

equo install entropy equo rigo

Damit schließt du notwendige Lücken, die mitunter wegen des --relaxed Flags übersprungen wurden.

Aktualisiere immer im Anschluss an Aktualisierungen die Konfigurationsdateien:

equo conf update

Bevor wir weitermachen, schauen wir nach Aktualisierungen:

equo update

Nachdem equo update durchgelaufen ist, ist es eine gute Idee, zunächst Folgendes durchzuführen:

equo repo mirrorsort sabayon-weekly

Und anschließend:

equo upgrade --ask

Du musst jetzt ein paar Mal y oder n eintippen (natürlich y zum Fortführen). Danach gibst du 1, 2 oder 3 so ungefähr sechs bis zehn Mal ein, um die Lizenzen durchzulesen und zu akzeptieren (mit 3 gehts sehr schnell). Nachdem das erledigt ist, musst du drei bis acht Stunden totschlagen, weil es die ganzen Aktualisierungen und Upgrades herunterlädt und installiert. Du kannst schlafen gehen, im Internet surfen oder mit den Einstellungen deines neuen Spielzeuges herumexperimentieren. Kernel-Aktualisierungen müssen per Hand durchgeführt werden, so dass du dir keine Sorgen machen musst. Sie werden NICHT automatisch installiert (vielleicht später, dass findest du aber bei Interesse im Forum heraus).

Sobald es durchgelaufen ist, musst du die Konfigurationsdateien aktualisieren:

equo conf update

Bevor du neustartest, kannst du noch ein paar Dinge überprüfen:

Merke dir, welcher Kernel gewählt wurde. Der betroffene hat ein * daneben. Sabayon aktualisiert NICHT automatisch die Kernels. Bei Bedarf musst du es also händisch machen. Ich an deiner Stelle würde immer einen oder zwei Versionen hinter dem neuesten Kernel zurückbleiben, weil dieser erfahrungsgemäß stabilier ist. Dein System wird trotzdem auf dem neuesten Stand gehalten, selbst wenn der Kernel etwas hinterherhinkt. Sieh dir andere Wiki-Artikel oder die HowTos-Kategorie an, um zu lernen, wie der Kernel aktualisiert wird.

eselect kernel list

Überprüfe, ob die richtige Marke deines Videotreibers ausgewählt ist. Es hat ein * daneben:

eselect opengl list

Wenn du eine Graphikkarte von NVIDIA verwendest, kannst du den richtigen Treiber für deinen Kernel sehr leicht überprüfen. ATI ist da etwas schwieriger, weil 255 Einträge gefunden werden, wenn du nach ati suchst. Nachfolgender Befehl ist nur für NVIDIA-Benutzer:

equo search nvidia

Um die 16 Einträge werden gefunden. Wenn du genau hinschaust, erkennst du an den Details, dass nur ein Treiber installiert ist und du kannst eine Kernel-Version daran ablesen. Stelle sicher, dass es dieselbe wie oben von eselect kernel list ist.

Notiere dir die gcc Versionsnummer:

gcc --version

Prüfe, dass die aktuellste gcc-config mit einem * versehen ist:

gcc-config -l

Prüfe und stelle sicher, dass neben binutils ein * steht:

binutils-config -l

Prüfe, ob Python auf der aktuellsten Version mit einem * versehen wurde:

eselect python list

Schnapp dir deinen Glücksbringer und

STARTE NEU

Du bist auf dem aktuellsten Stand und fertig zum Losrocken!

Alles aktualisiert! Was jetzt?

Du kannst die Integrität deines Systems überprüfen, indem du ein Terminal öffnest und die folgenden Kommandos durchführst.

Melde dich als root an:

su

Überprüfe die Abhängigkeiten:

equo deptest

Überprüfe die Bibliotheken:

equo libtest

Eine Firewall installieren

Eine Firewall oder iptables einzurichten ist eine gute Idee. Lies hier, wie es geht:

Finde deine Favoriten und/oder neue Anwendungen

Du kannst mit einem Klick Rigo vom Desktop aus starten. Mit einem Klick auf den "Show installed applications"-Knopf links von der Suchleiste und dann auf "Führe aus" wirst du eine Menge verschiedene Anwendungen finden, aus denen du wählen kannst. Klicke einfach auf "Installiere". Jetzt wirst du nach dem root-Passwort gefragt.

Installiere über die Kommandozeile

Wenn du es vorziehst, Pakete über die Kommandozeile zu suchen und zu installieren, gehe wie folgt vor.

Melde dich als root an:

su

Ersetze name mit dem Paketnamen oder ein Schlüsselbegriff deiner Suche. Drücke enter und du wirst eine Trefferliste dazu sehen. Such dir den exakten Paketnamen daraus aus und merk ihn dir. Damit findest du das Paket auch in Rigo oder kannst es direkt aus der Kommandozeile heraus installieren.

equo search name

Tausche wieder name mit dem Paketnamen deiner Wahl aus. Mit diesem Befehl wirst du vor der Installation gefragt und kannst so die Liste der zu installierenden Pakete überprüfen. Bestätige mit y oder breche mit n ab.

equo install name --ask

Weitere KDE-Einstellungen und -Tricks

Es gibt so viele Möglichkeiten, KDE deinen Bedürfnissen anzupassen, dass es dir glatt die Sprache verschlägt. Weiter unten findest du deshalb ein paar gebräuchliche hilfreiche Ideen. Du solltest dir jeden Bereich bei "Systemeinstellungen" anschauen, um ein besseres Gefühl dafür zu bekommen, was KDE dir anzubieten hat.

Um "Systemeinstellungen" zu finden:

Gehe zum Startknopf/Einstellungen/Systemeinstellungen

Sowie du dort bist, stell die Maus auf "Einfachklick" und das Nummernblock auf "eingeschaltet beim Anmelden":

Klicke auf das "Eingabegeräte"-Icon in den Systemeinstellungen

Bei den "Desktopeffekten" wähle den "Alle Effekte"-Reiter. Scrolle runter und aktiviere den "Desktopwürfel" und die "Desktopwürfelanimation" unter Fensterverwaltung. Wenn du jetzt mit der Maus in den offenen Bereich auf dem Desktop scrollst, kannst du stilvoll zwischen vier Arbeitsflächen wechseln:

Gehe zum Startknopf/Einstellungen/Systemeinstellungen/Desktopeffekte

Um den automatischen Vollbildmodus von Fenstern zu deaktivieren, gehe hierhin:

Gehe zum Startknopf/Einstellungen/Systemeinstellungen/Fensterverhalten/Bildschirmecken

und wähle "Maximiere Fenster ..." ab.

Wenn du schon dabei bist, klicke auf das Fensterverhalten-Icon auf der linken Seite und klicke auf den "Fensterleiste-Aktionen"-Reiter und ändere bei "Doppelklick auf Fensterleiste" von "Maximieren" zu "Nichts tun".

Ändere das Hintergrundbild, indem du auf eine leere Fläche deiner Arbeitsfläche rechtsklickst und "Ordneransicht" oder "Arbeitsflächenansicht" auswählst.

Um deine Bilder zu bearbeiten, willst du vielleicht "gimp" ausprobieren. Ich empfehle dir, zuerst danach zu suchen, bevor du es installierst, um die damit verbundenen Add-Ons zu sehen:

equo search gimp

Jetzt kannst du dir überlegen, eines oder alle Pakete zu installieren.

GNOME-Einstellungen und -Tricks

... braucht noch etwas Liebe von GNOME-Anwendern

Nützliche Links für weitere Fragen, die du vielleicht hast

Die Details der Installations-Anleitung wurden von Skull Fire am 21. Dezember 2010 zusammengetragen. Dabei hat er sich in der Open Source Welt, der GNO/Linux und der Open Source BSD Community umgehört. Die Jungst sind echt klasse!